Niedermühlbichler: Aktion 20.000 ist Meilenstein bei Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit

Trendwende am Arbeitsmarkt erreicht - Pilotprojekte des Beschäftigungsprogramms starten ab Juli in allen Bundesländern

Wien (OTS/SK) - Die Aktion 20.000, mit der die Arbeitslosigkeit in der Generation 50+ in den nächsten Jahren halbiert werden soll, nimmt Fahrt auf. Nach Wien und Linz, Villach Stadt und Land sowie Hermagor werden diese Woche die weiteren Modellregionen vorgestellt, in denen ab Juli die konkreten Pilotprojekte starten. „Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hat für die SPÖ-geführte Regierung absolute Priorität. Wir sind auf einem guten Weg: Zahlreiche beschlossene Maßnahmen zeigen bereits Wirkung, die Arbeitslosigkeit geht erstmals seit Jahren deutlich zurück. Wir dürfen jedoch bei unseren Anstrengungen nicht nachlassen, sondern müssen im Gegenteil dafür sorgen, dass insbesondere Langzeitarbeitslose am Jobmarkt wieder Fuß fassen. Die Aktion 20.000 ist dabei ein Meilenstein“, unterstreicht SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler. ****

Ab 2018 soll das Beschäftigungsprogramm flächendeckend implementiert werden. 20.000 neue Jobs sollen in Gemeinden und über gemeinnützige Einrichtungen österreichweit entstehen. 200 Mio. Euro werden von der Bundesregierung dafür in den nächsten zwei Jahren zur Verfügung gestellt. „Die Generation 50+ ist besonders oft von Arbeitslosigkeit betroffen. Aber nicht, weil diese Menschen nichts mehr beizutragen hätten, sondern oft allein aufgrund ihres AlterS. Dem wollen wir mit der im Regierungsprogramm vereinbarten Aktion entgegenwirken. Wir wollen, dass Ältere die Chance auf ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben haben“, betont Niedermühlbichler. Dazu werden, gemeinnützige Jobs neu geschaffen und gefördert, etwa in den Bereichen administrative Unterstützung in Schulen, Kinderbetreuung im Schwimmbad, Einsatz in Pflegeheimen u.v.m. „Von der Aktion profitieren Langezeitarbeitslose und Gemeinden gleichermaßen. Ältere erhalten eine sinnvolle Tätigkeit und bieten den Gemeinden damit wertvolle Unterstützung“, so Niedermühlbichler. (Schluss) sc/bj

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