Aktion 20.000: Bezirke Voitsberg und Deutschlandsberg werden steirische Pilotregion

Stöger u. Kampus wollen Arbeitsmarktinitiative in der Steiermark rasch umsetzen – bis zu 2.200 zusätzliche Jobs für Langzeitarbeitslose über 50 Jahre

Wien (OTS/BMASK) - Ab Juli wird das Pilotprojekt zur Aktion 20.000 in der Region Weststeiermark umgesetzt. „Wir werden die Aktion 20.000 schon im nächsten Jahr für ganz Österreich zur Verfügung stellen. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit den Pilotprojekten einen Querschnitt über die unterschiedlichen Regionen des Landes abdecken“, betont Sozialminister Alois Stöger, der sich von der Umsetzung in den Bezirken Voitsberg und Deutschlandsberg wichtige Erfahrungen für die flächendeckenden Einsatz der Arbeitsmarktinitiative erwartet. „In der Weststeiermark gibt es andere Herausforderungen zu meistern als zum Beispiel in Graz, Linz oder Wien, wo die Dichte an Beschäftigungsprojekten weit höher ist. Aber auch hier gibt es viele Menschen über 50 Jahre die aufgrund ihres Alters am Arbeitsmarkt benachteiligt werden“, so Stöger weiter. ****

    In der Steiermark waren im Jahresdurchschnitt insgesamt 5.744 Personen über 50 Jahre langzeitarbeitslos. In den 30 Gemeinden der Modellregion Weststeiermark waren 554 Menschen 50+ seit über einem Jahr ohne Arbeit. „Gerade in einem von industriellen Strukturen geprägten Bundesland wie der Steiermark können viele Langzeitarbeitslose von der Aktion 20.000 profitieren“, hat auch die steirische Soziallandesrätin Doris Kampus eine sehr positive Erwartungshaltung zur neuen Arbeitsmarktinitiative von Sozialminister Stöger. Schon in diesem Jahr sollen die ersten zusätzlichen Jobs für Langzeitarbeitslose 50+ in der Modellregion entstehen. Durch den flächendeckenden Einsatz der Aktion 20.000 ab dem Jahr 2018 sollen bis zu 2.200 Arbeitsplätze in der Steiermark entstehen.

    Auch in der steirischen Modellregion werden ab sofort Gespräche mit den 30 BürgermeisterInnen der Region und gemeinnützigen Organisationen geführt, um die zusätzlichen Arbeitsmöglichkeiten auszuloten und das Pilotprojekt bis zu seinem Start gemeinsam vorzubereiten. Die Gesamtkoordination der Aktion 20.000 liegt beim Arbeitsmarktservice (AMS), das in den kommenden Wochen alle potentiellen Projektpartner über die Initiative informieren wird. Mögliche Anwendungsgebiete für die Aktion 20.000 sind gemeinnützige Organisationen, Soziale Unternehmen und insbesondere Gemeinden und gemeindenahe Bereiche. (schuss)

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Pressesprecher von Sozialminister Alois Stöger
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