NEOS zu Arbeitslosenzahlen: Stöger ist mit seiner Arbeitsmarktpolitik am Holzweg

Gerald Loacker: "Arbeitssuchende müssen für steigende Zahl an offenen Stellen qualifiziert werden"

Wien (OTS) - „Dem Sozialminister fehlt jede Fähigkeit zur Analyse“, kritisiert NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker die volkswirtschaftliche Irrfahrt von Sozialminister Alois Stöger in Anbetracht der aktuellen Arbeitslosenzahlen. „Die Zahl der offenen Stellen steigt immer weiter, weil die Betriebe offensichtlich kein passendes Personal finden. Noch nie gab es so viele offene Stellen in der zweiten Republik.“ Die ‚Beschäftigungsaktion 20.000‘ des Sozialministers bringe diesbezüglich gar nichts, meint Loacker. „Statt die arbeitssuchenden Menschen für diese offenen Stellen zu qualifizieren, werden sie in unproduktiven Tätigkeiten bei der öffentlichen Hand geparkt. Das Ziel, diese offenen Stellen zu besetzen und vor allem die Betroffenen in wirklichen Jobs abseits der Stöger’schen Phantasiewelt zu beschäftigen, wird aufgegeben. Es geht dem Minister einzig darum, die Arbeitslosenzahlen künstlich zu senken“, zeigt sich Loacker irritiert.

„Ältere Langzeitarbeitslose brauchen keine ‚Aktion 20.000‘, damit Jobs für sie zur Verfügung stehen. Es braucht endlich umfassende Arbeitsmarktreformen, die diese Menschen auf Tätigkeiten vorbereiten, die auf dem freien Markt unbesetzt sind“, ist der NEOS-Sozialsprecher überzeugt. „Die Anpassung des Kündigungsschutzes war ein erster kleiner Schritt. Es braucht aber weitere Reformen für Ältere, insbesondere beim Senioritätsprinzip, den Zumutbarkeitbestimmungen, aber auch im Bereich flexibler Arbeitsmöglichkeiten, vor allem im Falle von gesundheitlichen Einschränkungen“, führt Loacker einige Problemfelder für ältere Langzeitarbeitslose an und meint abschließend: „Stöger muss endlich aufhören, die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zu schädigen. Damit würde er den Unternehmen helfen, die Jobs schaffen, und gleichzeitig auch den Arbeitssuchenden, die endlich eine sinnvolle Beschäftigung erhalten.“

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