Jetzt schlägt`s 13: Der AUVA-Radworkshop startet in seine 13. Saison

Wien (OTS) - Mit einem neuerlichen Teilnehmerrekord startet das international ausgezeichnete Sicherheitsprogramm in Sachen Kind & Fahrrad ins neue Aktionsjahr 2017: 373 Einsatztage an 221 Volksschulen Österreichs sollen rund 27.000 Kinder mobil und sattelfest machen – mit Spaß und Sicherheit.

Startschuss für die 13. Saison – und das mit einem großen Mitarbeitsplus für alle Beteiligten: Der beliebte AUVA-Radworkshop rollt wieder durch Österreichs Volksschulen. Für mehr Kindersicherheit beim Radfahren sorgen dabei neue Attraktionen und Informationen. Engagierte Partner im Rahmen der erfolgreichen Initiative der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) sind das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und die Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol sowie erstmalig Kärnten.

Neuer Rekord: 373 Tage Radfahrspaß

An 373 Einsatztagen macht heuer Radfahrspaß Schule – mit Sicherheit. Aus mehr als 400 Bewerbungen wurden 221 Volksschulen mit rund 27.000 Schülerinnen und Schülern ausgewählt. Hinzu kommen heuer erstmalig zehn Fortbildungstage für interessierte Lehrerinnen und Lehrer.

Joachim Rauch, Präventionsexperte in der AUVA freut sich über den langjährigen Erfolg der Aktion und die neuen Highlights: „Mit dem AUVA-Radworkshop liefern wir Eltern, Kindern und Pädagogen viele Antworten und ein großes, für die Eltern kostenloses Sicherheitspaket zum Thema Fahrrad. Heuer gibt es zahlreiche Neuerungen rund um unseren gelungenen Mix aus Radfahrtraining und Bewusstseinsbildung. Gebündelt mit Spiel und Spaß ergibt das einen Fun-Faktor, der Kinder mit Freude aufs Fahrrad steigen lässt.“

Im Fokus: Fahrkönnen & Know-how

Als kostenloses Event für die Zielgruppe Volksschulkinder – 1. bis 4. Schulstufe – motiviert der AUVA-Radworkshop die jüngste Generation zu gesunder Mobilität. Zudem trainieren die Kinder ihre Motorik mit einem kindgerechten Parcours und mit gezielten Informationen wird auch das Sicherheitsbewusstsein der Eltern geschult. Im Fokus steht das grundlegende Fahrkönnen aber auch Know-how in Sachen Sicherheit, vor allem bezüglich Helmverwendung und Fahrzeugwartung.

Nach absolviertem Workshop erhält jedes Kind eine Urkunde samt Checkliste zum Thema sichere Fahrradausstattung. Denn, so Projekt-Mastermind Peter Jahn: „Jedes Kind hat ein absolutes Recht auf optimale Sicherheit.“ Velo-Neueinsteigern und Kindern ohne eigene Fahrräder werden an den Event-Tagen AUVA-Tretroller zur Verfügung gestellt.

Heuer neu: Impulsvideos, Monitoring, Lehrerfortbildung

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, ein Video erst recht: Neue Impulsvideos demonstrieren Kindern, Eltern und Lehrern anschaulich die richtige Verwendung des Radhelms und andere wesentliche Sicherheitsmaßnahmen.

Apropos Lehrer: Interessierte Lehrkräfte können neuerdings an einem zielgruppengerechten Fortbildungsprogramm teilnehmen und ihr Fachwissen in puncto Fahrradsicherheit auf Vordermann bringen. Die Premiere 2017 bietet vorerst 10 Seminartage.

Weitere Neuheit des AUVA-Radworkshops 2017: das Monitoring. In einer Pilotphase erfassen die Aktionsbetreuer vor Ort wichtige Kennzahlen:
Wie viele Kinder haben einen eigenen Helm? Wie viele tragen diesen korrekt? Wie viele junge Radler besitzen ein betriebssicheres Fahrrad und wie viele beherrschen bereits problemlos erste Standard-Fahrmanöver? Das neue Monitoring-System soll in den nächsten Jahren konsequent ausgebaut werden und mit diesen erstmals erhobenen Daten eine wertvolle Informationsbasis für bundesweite Verkehrssicherheitsarbeit liefern.

Runde Sache seit 2004

Neben der freiwilligen Radfahrprüfung ist der AUVA-Radworkshop heute das größte Radfahrprogramm an österreichischen Schulen – und das mit internationaler Anerkennung. Im Rahmen der European Road Safety Charter wurde der Workshop wegen seiner EU-weiten Pionierleistung und Vorbildwirkung als „Model of Best Practice“ ausgezeichnet.

Der Pilotversuch des AUVA-Radworkshops rollte 2004 ins Land. Offizielle Premiere der Aktion erfolgte 2005. 2017 erlebt die dynamische Erfolgsstory mit 373 Einsatztagen einen neuerlichen Rekord. Weitere Unterstützung erhält das ausgezeichnete Sicherheitsprojekt von namhaften Sponsoren aus der Fahrradindustrie.

Mehr Infos unter: [www.radworkshop.info] (http://www.radworkshop.info)

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 2,9 Millionen unselbständig Erwerbstätige, 0,5 Millionen selbständig Erwerbstätige sowie 1,4 Millionen in Ausbildung Stehende vom Kindergarten bis zum Studienabschluss. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als gesetzliche Unfallversicherung fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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AUVA-Hauptstelle
Mag. Joachim Rauch
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