Volksschule Kindermanngasse begeistert Hirnforscher Prof. Hüther

Wien (OTS) - Über einen ganz besonderen Gast durfte sich letzte Woche die Volksschule Kindermanngasse freuen. Der bekannte Hirnforscher und Neurobiologe Gerald Hüther stattete im Rahmen seines Wien-Aufenthaltes auch der Schule in Wien-Hernals einen Besuch ab und zeigte sich von den Lern- und Lehrmethoden durchwegs begeistert. „Wir lernen nur das, was für uns wichtig ist. Wer sein Potenzial entfalten will, muss die eigene Begeisterungsfähigkeit wachhalten“, betonte Gerald Hüther.

Und das ist in der Volksschule Kindermanngasse der Fall: So können sich die Kinder, unterstützt von den PädagogInnen, in offenen Phasen, den Lernstoff selbst erarbeiten, Frontalunterricht im herkömmlichen Sinne spielt hier keine Rolle mehr. Die 1. und 2. Klassen werden dabei gemeinsam in einer Lerngruppe unterrichtet, die Kinder werden individuell gefördert. In der 3. und 4. Klasse finden jahrgangsübergreifende Projekte statt. „Bis zur dritten Klasse gibt es auch keine Noten mehr, sondern eine alternative Leistungsbeurteilung, die Lernfortschrittsdokumentation“, erzählt Direktorin Ursula Cermak. In den Unterricht einbezogen werden Bücher, Fragebögen, Spiele und auch digitale Medien.

„Diese Schule ist ein großartiges Beispiel dafür, wie gut sich innovative Ideen innerstädtisch in einem traditionellen Schulgebäude auch in einem Umfeld mit Herausforderungen realisieren lassen“, zeigt sich Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky überzeugt.

Prof. Gerald Hüther war vergangene Woche auf Einladung von Stadtrat Jürgen Czernohorszky und Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer zu Gast in der Wiener Urania und sprach vor PädagogInnen zum Thema „Potentialentfaltung in Gemeinschaften“.

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