ÖH-Wahlen - Linke ÖH-Exekutive gegen Urabstimmung zur ÖH-Mitgliedschaft

VSStÖ, GRAS, FLÖ & FEST stimmten gegen Antrag der AktionsGemeinschaft zur Abhaltung einer Urabstimmung

Krems (OTS) - “Leider mussten wir heute feststellen, dass nicht alle Fraktionen in der ÖH für mehr Mitbestimmung der Studierenden stehen. Wer gute Arbeit macht, braucht sich vor einer Abstimmung nicht fürchten“, so AG-Spitzenkandidatin Silvia Grohmann. Die AktionsGemeinschaft hatte am Freitagnachmittag den Antrag zur Abhaltung einer Urabstimmung der ÖH-Pflichtmitgliedschaft in die Bundesvertretung der ÖH eingebracht. Die Fraktionen der Exekutive (VSStÖ, GRAS, FLÖ, FEST) stimmten gegen diesen Antrag. Die Urabstimmung hätte laut Plan der AktionsGemeinschaft im Zuge der ÖH-Wahlen zwischen 16. - 18. Mai stattfinden sollen. Das letzte Mal führte die Bundes-ÖH 1991 unter Führung der AktionsGemeinschaft eine Urabstimmung durch. 80,34 % der Studierenden sprachen sich damals für die Beibehaltung der Mitgliedschaft für alle aus. Aus Sicht der AktionsGemeinschaft ist es wieder an der Zeit, die Studierenden zu befragen.

Die AktionsGemeinschaft ist grundsätzlich für eine ÖH-Mitgliedschaft aller Studierenden. Es ist notwendig, dass alle gleich vertreten werden und der Service auch allen zugänglich ist. Da wir für Mitbestimmung im Studium stehen, wollen wir aber die Studierenden selbst entscheiden lassen.

“Mit der Abstimmung sollten die Interessen der Studierenden wieder in den Mittelpunkt gestellt und das Commitment zur ÖH gestärkt werden. Das wurde leider von den linken Fraktionen verhindert”, zeigt sich Grohmann enttäuscht.

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