Nationalrat – Keck zu Tierschutzgesetz: Gesetzesänderungen sind Erfolg für österreichischen Tierschutz und dienen dem Wohl der Tiere

SPÖ-Tierschutzsprecher appelliert an alle Parlamentsfraktionen dem Gesetz zuzustimmen und „damit für den Tierschutz zu stimmen“

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen der Debatte zu den Änderungen im Tierschutzgesetz betonte SPÖ-Tierschutzsprecher „den Erfolg für den österreichischen Tierschutz“ und lobte die gemeinsame Anstrengung der Regierungsfraktionen zum Wohle der Tiere notwendige Anpassungen und Änderungen vorzunehmen. „Ich bin sehr erfreut über die Änderungen und die Vorschläge zahlreicher Tierschutzorganisationen, die wir in das Gesetz einarbeiten haben können“, so Keck. ****

Als wesentliche Verbesserungen für den Tierschutz in Österreich bezeichnet der SPÖ-Tierschutzsprecher unter anderem das Verbot von Halsbändern bei Hunden, welche durch einen Zugmechanismus dem Hund die Luft abschneiden können und ein Verbot des Aussetzens gezüchteter Wildtiere, die nicht überlebensfähig sind - eine Forderung vieler Tierschützerinnen und Tierschützer. Außerdem wird es ein grundsätzliches Verbot für den Handel von Tieren im Internet für reine Privatpersonen geben.

Zu weiteren wichtigen Neuerungen zählt die verpflichtende Kennzeichnung von Zuchtkatzen mit Mikrochips. „Das war eine große Forderung der TierschützerInnen“, so Keck. Jetzt gibt es für Katzenhalter folgende Möglichkeiten – entweder Kastrieren lassen oder Chippen und zur Zucht anmelden. „Das dient jetzt auch der Identifikation von Streunerkatzen. Denn künftig können Tierschutzvereine, Gemeinden klar herausfinden, einfangen und kastrieren lassen. Das ist auch ein großer Schritt, um die viel zitierte Streunerproblematik hintan zu halten“, betont der SPÖ-Tierschutzsprecher.

Verboten wird das Tätowieren und die Verfärbung von Tieren aus modischen oder kommerziellen Gründen. „Als Ergebnis monatelanger Verhandlungen können wir heute ein Gesetz beschließen, das klar in seinen Definitionen, Formulierungen und Regelungen ist“, betont Keck. So gibt es insbesondere eine Klarstellung des Zuchtbegriffes, dass eine Zucht im Sinne des Tierschutzgesetzes nicht nur bei einer gezielt herbeigeführten Fortpflanzung vorliegt, sondern auch immer dann, wenn der Halter die Fortpflanzung bewusst ermöglicht.

Zufrieden zeigt sich der SPÖ-Tierschutzsprecher über die Klarstellung bei den Bezeichnungen bezüglich Tierasyl und Gnadenhof und Tierpensionen. „Hier gibt es nun klare Definitionen“, so Keck. Der SPÖ-Tierschutzsprecher dankt in diesem Zusammenhang für die konstruktive Zusammenarbeit und verweist auf den heute noch gemeinsam mit der ÖVP eingebrachten Abänderungsantrag zur Rinderanbindehaltung, der zusätzlich klarere Definitionen im Sinne der Tiere schafft. Gelungen ist auch eine Stärkung der Tierschutzombudsleute. (Schluss) up/rm

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