Start der Ausbildung zum Naturführer/zur Naturführerin

LR Rauch: Stehen in der Verantwortung Natur und Landschaft als Lebensgrundlagen zu erhalten

Dornbirn (OTS) - (VLK) – Im Auftrag des Landes bietet die inatura erstmals ab April 2017 eine Fachausbildung zur Naturführerin bzw. zum Naturführer an, informierte Naturschutzlandesrat Johannes Rauch im heutigen (Donnerstag) Pressegespräch in der inatura in Dornbirn:
"Ziel dieser Ausbildung ist es, naturbegeisterten Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern die Vielfalt, Schönheit und Schutzwürdigkeit der heimischen Natur näher zu bringen und einen Bezug zur Natur als unsere Lebensgrundlage herzustellen."
Der Kurs setzt sich aus 16 Kurstagen an vier Wochenendmodulen (Wald, Wasser, Wiese, Hochlagen) in vier verschiedenen Regionen in Vorarlberg zusammen. Gemeinsam mit den Partnern Naturschutzgebiet Rheindelta, Naturpark Nagelfluhkette, Biosphärenpark Großes Walsertal, Europaschutzgebiet Verwall und Klostertäler Bergwälder, sowie dem Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) Vorarlberg wurden die vier Module erarbeitet.

In jedem Modul werden die für den Lebensraum typischen ökologischen Aspekte, eine breite Artenkenntnis aber auch Didaktik, Pädagogik und Kommunikation vermittelt. "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen außer Energie, Neugierde und Forschergeist keine Vorkenntnisse mitbringen", sagt inatura-Direktorin Ruth Swoboda. Bis dato fehlte in Vorarlberg eine institutionalisierte, nachhaltige und gesicherte Fachausbildung für Naturpädagogik/-didaktik. Aufbauend auf die Naturführer/in-Ausbildung gibt es die Möglichkeit zur freiwilligen Vertiefung in einzelnen Tourismusregionen Vorarlbergs (Regionalmodule). "Wenn wir uns jetzt nicht beeilen, die Naturvielfalt in Vorarlberg zu schützen und die Menschen darauf aufmerksam zu machen, wie ein achtsames Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur funktionieren kann, droht unser Artenreichtum für immer zu verschwinden ", betonte Landesrat Rauch.

Große Nachfrage

Der Kurs soll jährlich durchgeführt werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. "Wir sind auf sehr großes Interesse gestoßen", sagte Ruth Swoboda, "heuer sind alle Plätze schon belegt." Weitere Informationen sind unter www.inatura.at erhältlich.

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