Nationalrat – Holzinger-Vogtenhuber: Berufsreifeprüfung bringt größere Durchlässigkeit im Bildungssystem

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Abgeordnete Daniela Holzinger-Vogtenhuber nahm die heutige Nationalratsdebatte zu Änderungen bei der Berufsreifeprüfung zum Anlass, eine Lanze für die Berufsreifeprüfung und die Studienberechtigungsprüfung zu brechen. „Beide wirken dem Problem der Vererbung von Bildung entgegen“, so die SPÖ-Abgeordnete. Damit werde eine höhere Durchlässigkeit im Bildungssystem erreicht. ****

Die heute zu beschließende Reform bringt Klarstellungen zur teilzentralen Matura bei der Berufsreifeprüfung; so kann die Matura in Mathematik dann nicht nur schriftlich gemacht, sondern auch mündlich kompensiert werden. Holzinger lobte das System der Berufsreifeprüfung als erfolgreiche „Brücke zu Universitäten und Fachhochschulen“. So zeigen Studien, dass Studierende, die über diesen Weg an Unis oder Hochschulen kommen, beste Ergebnisse vorweisen. Die Quote der Studienabbrecher sei in dieser Gruppe geringer als im Durchschnitt der Studierenden, und die vorausgegangene Berufstätigkeit führe zu großer Organisationsfähigkeit.

Freilich sei auch das Durchschnittsalter der Studierenden, die eine Berufsreifeprüfung gemacht haben, höher, erinnert Holzinger-Vogtenhuber und sieht deshalb die Altersgrenze für Stipendien von 35 Jahren kritisch: „Wenn wir von lebenslangem Lernen reden, dann darf Alter keine Bezugsgrenze sein.“ Auch bei den Leistungsstipendien dürfe es nicht sein, dass Studierende „vor leeren Stipendien-Töpfen stehen“, plädiert die SPÖ-Abgeordnete für eine ordentliche finanzielle Ausstattung der Studienbeihilfe. (Schluss) bj/ah/mp

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