FSG NÖ, BR René Pfister: NÖAAB-Vorsitzender Sobotka offenbart einmal mehr seine Ahnungslosigkeit

NÖAAB weiter Speerspitze neoliberaler Wirtschaftsinteressen

Wien (OTS/FSG) - Es ist nichts Neues, dass sich NÖAAB-Vorsitzender Wolfgang Sobotka als die Speerspitze von neoliberalen Wirtschaftsinteressen betätigt, seine Aussagen in einem Interview mit den Bezirksblättern offenbaren jedoch ein unglaubliches Ausmaß von Ahnungslosigkeit. FSG-NÖ-Vorsitzender, Bundesrat René Pfister dazu: "Ich kann mich nur immer wieder wiederholen, Wolfgang Sobotka und sein neoliberaler Think Tank NÖAAB sind eben nicht Teil der Sozialpartner, sie verhandeln daher auch keine Kollektivverträge. Nur so kann ich es mir erklären, dass Sobotka so oft und nachhaltig unausgegorene Vorschläge unterbreitet."

Wie schon in seiner täglichen Regierungsarbeit fällt Wolfgang Sobotka vor allem mit unausgegorenen Vorschlägen auf, das wäre nicht weiter schlimm, wären davon nicht Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen. "Sobotka fordert 13-Stundentage und will die Wochenendruhe aufheben, damit ist er Hauptdarsteller in einem Drehbuch der Agenda Austria, wird damit aber zum Albtraum für die ArbeitnehmerInnen. Solche arbeitnehmerfeindlichen Wahnvorstellungen werden wir als FSG NÖ sicher nicht zulassen", betont Pfister

Was Sobotka und der NÖAAB als Fortschritt darstellen, nämlich die Verlagerung von Arbeitszeitfragen auf die betriebliche Ebene, ist nichts Anderes als der Versuch Arbeitnehmerrechte zu schwächen und Kollektivverträge auszuhöhlen. "Wenn Sobotka nur ein wenig Ahnung von der Materie hätte, dann wüsste er, dass die geltenden Kollektivverträge viele Möglichkeiten der Flexibilisierung zulassen, jedoch unter definierten Rahmenbedingungen. Diese gelten dem Schutz der Gesundheit und sehen eine Bezahlung von Überstunden vor, wer daran rüttelt, riskiert bewusst die Gesundheit von Beschäftigen und begeht vorsätzlichen Lohnraub", erklärt Pfister zum Abschluss.

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