FPÖ-Gudenus zu WGG-Reform: Anfragebeantwortung gibt Grund zur Sorge

Mehr als 200.000 Wiener Genossenschaftswohnungen in Gefahr?

Wien (OTS) - Öffentlich geriert sich die SPÖ als Verfechterin des sozialen Wohnbaus. „Hinter den Kulissen arbeitet man an der Demontage des Genossenschaftswesens“, stellt sich Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus auf die Seite der Bewohner. In einer Anfragebeantwortung bleibt SPÖ-Wohnbaustadtrat klare Worte schuldig.

„Höchste Branchenvertreter haben bereits darauf hingewiesen, dass die derzeit geplante Reform des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes das System letztlich torpedieren würde“, verweist Gudenus auf entsprechende Aussagen gegenüber Medien. „Die Leitung des Österreichischen Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen spricht sich offiziell gegen die geplante Novelle aus – und wo bleibt hier Michael Ludwig?“, fordert Gudenus mehr Einsatz für die Interessen der Wiener.

Eine entsprechende Anfragebeantwortung viel mehr als schwammig aus. „Hier geht es um mehr als 200.000 Wohnungen in Wien. Da braucht es klare Bekenntnisse anstatt weitgehend inhaltsleerer Phrasen“, setzt Gudenus nach. Eines sei klar: „Ludwig spricht bereits von ‚Bewertungswahrheit’. Eine Floskel, hinter der sich Ansätze zur schleichenden Thatcherisierung von Wohnbaugenossenschaften verstecken. Der Neoliberalismus lässt grüßen“, schließt Gudenus.

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