SP-Woller ad VP-Pasquali: Konstruieren Sie keinen Bauskandal aus einem Risikoworkshop zum Wien Museum Neu

Ein Risikoworkshop ist ein Standardverfahren in jedem seriösen Projektmanagement - Fiktive Szenarien werden durchgespielt, um Risiken eben auszuschließen

Wien (OTS/SPW-K) - "Sie, Herr Pasquali, reden von einer Studie. Nur, das ist leider falsch. Es handelt sich um Ergebnisse eines Risikoworkshops zum Wien Museum Neu. Dieser gehört übrigens zu einem Standardverfahren in jedem seriösen Projektmanagement. Bei der Pre-Mortem-Methode werden vor Projektstart potenzielle Risiken durchgespielt. Es geht um Risikominimierung, indem sämtliche - auch absurde - Szenarien des Scheiterns durchgespielt werden. Damit nichts übersehen wird und um bereits im Vorfeld überlegen zu können, wie man bei negativen Entwicklungen gegensteuert. Es handelt sich hierbei also um fiktive und nicht um reale Risiken", erklärt der Kulturausschussvorsitzende SP-Gemeinderat Ernst Woller die Fakten des Risikoworkshops.

"Also bitte konstruieren Sie nicht einen Bauskandal aus einem Standardprozedere! Wir sind mit den Vorbereitungsarbeiten im Plan – es wird auf Hochtouren gearbeitet. Zuerst schließen wir die sehr sorgfältige Planung ab. Fehler in dieser Phase würden sich rächen, das zeigt uns das Beispiel Elbphilharmonie in Hamburg. Weitere besondere Herausforderungen sind das Bauen des Wien Museums im Bestand. Dieser ist denkmalgeschützt. Es geht also eindeutig Qualität und Verantwortung vor Zeitdruck. Sobald die Planung abgeschlossen ist, werden darüber hinaus die genauen Kosten berechnet", stellt Woller klar, der betont, dass die Stadt Wien geschlossen hinter dem Projekt Wien Museum Neu steht. Das zeigt auch der einstimmige Beschluss der zweiten Projektphase vom September 2016 im Wiener Gemeinderat.

"Wien baut ein zeitgemäßes Stadtmuseum und alle ziehen an einem Strang, dieses Jahrhundertprojekt in bester Qualität umzusetzen. Daran wird uns auch die ÖVP-Wieden nicht hindern", so der SP-Gemeinderat abschließend.

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