Schieder sieht Abwerbung von Vavrik durch Lopatka als moralischen Tiefpunkt der parlamentarischen Arbeit

Wien (OTS/SK) - Der heute vollzogenen Parteiwechsel des Abgeordneten Christoph Vavrik von den NEOS zur ÖVP stößt auf heftige Kritik seitens der SPÖ. SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder spricht von einem "moralischen Tiefpunkt in der parlamentarischen Arbeit"; er bezieht sich damit sowohl auf das Verhalten von Vavrik selbst wie auf das Vorgehen von ÖVP-Klubobmann Lopatka. "Es ist bedenklich, wenn Abgeordnete wie am Transfermarkt hin- und herwechseln. Und es ist auffällig, dass bei allen diesen Vorgängen Lopatka seine Hände im Spiel hat", so Schieder. ****

Schieder erinnert daran, dass Vavrik durch extrem homophobe Äußerungen aufgefallen ist und eigentlich sein Mandat hätte zurücklegen sollen. Dass er nun sein Mandat nicht zur Verfügung stellt, sondern plötzlich im Klub der ÖVP auftaucht, ist für Schieder ein unwürdiges Schauspiel. "Lopatkas Taschenspielertricks und der Machtwille, dem offenbar alles andere untergeordnet wird, schaden der Glaubwürdigkeit der Politik." Schieder abschließend: "Das ist hoffentlich kein Zeichen dafür, dass der ÖVP-Klubobmann an einer Koalition abseits der Regierung bastelt." (Schluss) sc/wf/mp

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