Sachwalterschaft - Stronach/Hagen: Mehr Menschlichkeit ist zu befürworten

Wien (OTS) - Als „Verbesserung für die betroffenen Menschen“ bezeichnete Team Stronach Menschenrechtssprecher und Generalsekretär Christoph Hagen die Änderungen im Erwachsenenschutzgesetz in seinem Debattenbeitrag. „Mitzubestimmen ist für besachwaltete Menschen ein Schritt zu mehr Menschlichkeit und das befürworten wir“, so Hagen. Man könne nicht alles auf einmal verbessern, aber „ich wäre froh, wenn wir mehr Entscheidungen in diese Richtung machen würden“, erinnerte Hagen.

Wie brisant die Materie sei, zeige der Anstieg der Fälle. So habe sich die Zahl der besachwalteten Personen alleine zwischen den Jahren 2003 bis 2006 von 30.000 auf 60.000 verdoppelt. Es gebe klaren Verbesserungsbedarf beim Thema Besachwalterung und natürlich würden diese Verbesserungen auch mehr Geld kosten. "Was den personellen Mehraufwand, etwa durch mehr Richter, betrifft, sind die Kosten nachvollziehbar. Alles andere ist im Vorhinein schwierig nachzuvollziehen“, erklärte Hagen. Die Probephase würde aber die Zahlen auf den Tisch bringen.

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