Stronach/Schenk kritisiert fehlende Statistiken über die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche

Alle Anstrengungen unternehmen, dass diese Daten anonymisiert statistisch erfasst werden können

Wien (OTS) - Die fehlenden Statistiken über die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche und deren Ursachen kritisierte Team Stronach Frauensprecherin Martina Schenk in ihrem Debattenbeitrag. „Es ist nicht zu verstehen und auch nicht zu argumentieren, wenn nahezu jedes europäische Land über solche statistischen Erhebungen verfügt, dass das in Österreich nicht der Fall ist“, kritisierte sie und erinnerte an eine entsprechende Petition und Bürgerinitiative, die diese Statistiken einfordern.

Petition und Bürgerinitiative wurden bereits dem Gesundheitsausschuss zugewiesen, der Großteil der Stellungnahmen war positiv, also für eine anonymisierte statistische Erfassung, erklärte Schenk. „Interessanterweise kamen von der roten Seite – und hier kann man durchaus auch die Ideologie ins Spiel bringen – ablehnende Stellungnahmen: vom Gesundheitsministerium, vom Bildungsministerium und von der Stadt Wien“, stellte Schenk fest.

Gegenargumente wie die fehlenden notwendigen Voraussetzungen lässt Schenk nicht gelten: „Dann müssen wir die Voraussetzungen eben schaffen! Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, damit die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass diese Daten dann auch anonymisiert statistisch erfasst werden können!“, verlangte die Team Stronach Mandatarin.


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