FPÖ-Darmann ersucht BP Van der Bellen, sich für deutschsprachige Minderheit in Slowenien und gegen das AKW Krsko einzusetzen

EU soll Slowenien beim raschen Ausstieg aus der Atomkraft unterstützen - Jeder verlorene Tag bei der Krsko-Schließung ist ein Risikotag mehr für ganz Mitteleuropa

Klagenfurt (OTS) - Den heutigen Besuch von Bundespräsident Alexander Van der Bellen in Kärnten nützte der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann, um wichtige Kärntner Anliegen beim Bundespräsidenten zu deponieren. „Ich habe Alexander Van der Bellen aufgefordert, sich als Staatsoberhaupt gegenüber Slowenien für die Anerkennung und Förderung der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien einzusetzen. Zudem habe ich ihn gebeten, Kärnten im Kampf gegen das veraltete und störanfällige AKW Krsko zu unterstützen“, betont Darmann.

Hinsichtlich einer ehestmöglichen Schließung des Risiko-AKW Krsko müsse sich der Bundespräsident nicht nur gegenüber Slowenien und Kroatien stark machen, sondern vor allem auch auf EU-Ebene. „Die gemeinsame Position gegen die Atomenergie eint uns, sie gehört aber auch auf internationaler Ebene vertreten. Bekanntlich fließen jährlich Milliarden Euro an EU-Geldern in dunkle Kanäle. Diese Mittel wären viel besser dafür einzusetzen, Slowenien beim Ausbau der erneuerbaren Energie zu unterstützen und so den raschen Ausstieg Sloweniens aus der Atomkraft einzuleiten“, betont der FPÖ-Obmann.

„Jeder verlorene Tag bei der notwendigen Schließung des AKW Krsko ist ein Risikotag mehr für ganz Mitteleuropa“, warnt Darmann und verweist darauf, dass Krsko nicht nur bereits 35 Jahre alt ist, sondern auch das Kraftwerk mit dem höchsten Erdbebenrisiko in ganz Europa. Bereits ein Erdbeben der Stufe 6 könne hier verheerende Auswirkungen haben und zu einer Atomkatastrophe führen. Es sei daher inakzeptabel, wenn der slowenische Präsident Pahor die Atomkraft nur als ´angebliche Bedrohung´ abtut. „Eine Atomkatastrophe in Krsko hätte nicht nur dramatische Auswirkungen für Südösterreich, sondern auch Wien ist nur 300 Kilometer entfernt!“, erklärt der FPÖ-Chef.

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