Sinnliche „matinee“ am 2. April: „Der Atem des Pan“ und überschwänglicher Barock in „Epochen der Musikgeschichte“

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Mit ganz unterschiedlichen Aspekten der Sinnlichkeit befasst sich die „matinee“ am Sonntag, dem 2. April 2017, ab 9.05 Uhr in ORF 2: Zunächst steht in der Dokumentation „Der Atem des Pan“ von Gustav W. Trampitsch die Sinnlichkeit von einfachen Speisen im Mittelpunkt, anschließend befasst sich die erste Folge der zweiteiligen Produktion „Epochen der Musikgeschichte: Barock – Fantasie, Exzess und eitler Wahn“ (9.50 Uhr) mit der Musik des überschwänglichen barocken Zeitalters. Teil zwei ist am nächsten Sonntag, dem 9. April, zu sehen. Den von Martin Traxl präsentierten ORF-Kulturvormittag beendet „Die Kulturwoche“ (10.35 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps zum heimischen Kulturgeschehen.

„Der Atem des Pan – Von der Sinnlichkeit der einfachen Speisen“ (9.05 Uhr)

Von der Antike bis in die Gegenwart erstreckt sich ein unerschöpflicher Vorrat an Mythen und Abenteuern, an Gerichten und Gerüchten. Die Köche der Pharaonen zum Beispiel erfanden vor Jahrtausenden unter anderem das Baguette und entdeckten Knoblauch als antikes Dopingmittel. Die von ORF/3sat produzierte und von Gustav W. Trampitsch gestaltete Dokumentation erzählt von Lebensmitteln zwischen Opfergabe und Aphrodisiakum – wie z. B. über Götterspeisen von einst und heute. Ob handgemachte Hartweizen-Fusilli aus Kampanien, Pa amb tomàquet, das berühmte katalanische Tomatenbrot, oder griechisches Osterlamm: Das alles gilt bei Kennern geradezu als Ideal einer kulinarischen Paradiesvorstellung, als die Sinnlichkeit der einfachen Küche.

„Epochen der Musikgeschichte: Barock – Fantasie, Exzess und eitler Wahn“, Teil 1 (9.50 Uhr)

Klassische Musik als Spiegelung von 400 Jahren europäischer Geschichte: Ob Barock, Klassik, Romantik oder Moderne – jede Zeit bringt ihre ganz eigenen Klänge hervor. Gemeinsam mit den Stars der klassischen Musik durchwandert die Reihe alle Epochen der Musikgeschichte und macht erlebbar, wie geniale Komponisten und herausragende Ideen, Kriege und Revolutionen, Leidenschaften und Nationalstolz die Musik prägten und veränderten.
Die erste, von Nicole Kraack gestaltete Folge von „Epochen der Musikgeschichte“ führt in die Zeit des Barock. In eine Zeit, als das pralle Leben dominierte, als Prunk und Protz die Welt regierten, Krieg und Tod das Leben beherrschten und Monteverdi, Lully, Vivaldi, Bach und Händel den Soundtrack schufen, in der die Musik Gott erhöhte und feierte. Der Pianist und Ausnahmekünstler Francesco Tristano – ein Grenzgänger zwischen den Musikwelten – erkundet die Epoche des Barock, die von Italien aus wegbereitend für die europäische Musikgeschichte war. Egal ob Mode, Kunst, Architektur oder Musik – alles wurde vom barocken Stil überschwemmt und strotzte nur so vor Üppigkeit und Pomp.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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