In memoriam Christine Kaufmann: „Rosen-Resli“, Porträt „Geliebte Ungeliebte“ und „Via Mala“

Am 1. und 2. April in ORF 2 und ORF III

Wien (OTS) - Der ORF erinnert an die am 28. März verstorbene Ausnahmeschauspielerin Christine Kaufmann und ändert sein Programm:
Am Sonntag, dem 2. April 2017, gibt es um 15.05 Uhr in ORF 2 ein Wiedersehen mit „Rosen-Resli“, dem Spielfilm aus dem Jahr 1954, der Christine Kaufmann zum Kinderstar machte. Zuvor steht um 14.20 Uhr die Dokumentation „Geliebte Ungeliebte – Christine Kaufmann“ aus dem Jahr 2011 auf dem Programm: Filmautorin Julia Benkert begleitete die Schauspielerin über Wochen hinweg, sogar bis nach Tanger in Marokko. ORF III zeigt bereits am Samstag, dem 1. April, um 15.10 Uhr die Literaturverfilmung „Via Mala“, für die Christine Kaufmann gemeinsam mit Gert Fröbe 1961 vor der Kamera stand.

Die Programmpunkte im Detail:

„Rosen-Resli“ (Sonntag, 2. April, 15.05 Uhr, ORF 2)

Die neunjährige Therese (Christine Kaufmann), eine Vollwaise, lebt seit Kurzem bei einer Gärtnersfamilie. Nach wie vor kümmert sie sich rührend um ihre frühere Pflegemutter, von der sie fort musste, als diese an einem Herzleiden erkrankte. Mit Hilfe des alten Jakob gelingt es dem Mädchen, eine besonders schöne Rose zu züchten. Das erweist sich nach manchen Verwicklungen als ein Glücksgriff, nicht nur für sie.

Mit Christine Kaufmann, Josefin Kipper, Paul Klinger, Katharina Mayberg, Arno Assmann, Gusti Wolf, Walter Sedlmayr u. a. Regie:
Harald Reinl, 1954.

„Geliebte Ungeliebte – Christine Kaufmann“ (Sonntag, 2. April, 14.20 Uhr, ORF 2)

Christine Kaufmann war das „Rosen-Resli“ – mit dieser Rolle wurde sie 1954 berühmt. Gemanagt wurde das kleine Mädchen von seiner Mutter. Bereits als 17-Jährige flüchtete sie nach Hollywood, direkt in die Arme von Weltstar Tony Curtis. Doch das Glück des Traumpaars währte nicht lange. Die beiden trennten sich, Christine kehrte mit ihren zwei kleinen Töchtern nach Europa zurück und spielte wieder. Neben ihrer Schauspielarbeit ließ sie sich auf publicityträchtige Affären ein. Obwohl Christine Kaufmann mit berühmten Regisseuren wie Rainer Werner Fassbinder, Helmut Dietl und Percy Adlon zusammenarbeitete, blieben ihr die ganz großen Filmerfolge verwehrt. Auch als Schriftstellerin bekam sie nicht die Anerkennung, die sie sich wünschte. Ihre eigentliche Karriere machte sie als Geschäftsfrau, als begnadete Vermarkterin ihrer eigenen Person: Oft ließ sie sich fotografieren, auch nackt für den „Playboy“. Als Beautyexpertin bei einem Homeshopping-Kanal verkaufte sie jahrelang Schönheitsprodukte.

„Via Mala“ (Samstag, 1. April, 15.10 Uhr, ORF III)

In den Schweizer Alpen kommt es zu einer Tragödie: Nach jahrelanger Tyrannei wird der Sägewerksbesitzer Jonas Lauretz (Gert Fröbe) von seiner Familie ermordet. Der junge Richter Andreas von Richenau (Joachim Hansen) soll den Fall untersuchen. Doch Andreas ist ausgerechnet mit Sylvia (Christine Kaufmann), der Tochter des Ermordeten, verheiratet. Während der Ermittlungen gerät er in einen Gewissenskonflikt, der sein Eheglück zu zerstören droht.

Mit Gert Fröbe, Joachim Hansen, Christine Kaufmann, Christian Wolff, Anita Höfer, Edith Schultze-Westrum, Joseph Offenbach, Anne-Marie Blanc, Rudolf Forster, Paul Henckels, Heinrich Gretler, Margrit Weiler, Claus Wilcke, Alexa von Porembsky, Werner Butler. Regie, Paul May, 1961.

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