FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Einigung zu CT- und MRT-Untersuchungen ist reines Provisorium

"Wir sind gespannt, wie SPÖ-Gesundheitsministerin Rendi-Wagner morgen versuchen wird, die offensichtliche Schwäche und Halbherzigkeit der Einigung in einen Erfolg umzudeuten"

Wien (OTS) - „Was heute von Wirtschaftskammer und Hauptverband als großer Wurf präsentiert wurde, bleibt ein Provisorium zulasten der Patienten. Die Regelung gilt erst ab 2018, das heißt die Versorgungslücke für das heurige Jahr bleibt bestehen. Was wir gebraucht hätten, wäre jetzt und hier ein neuer Gesamtvertrag zwischen Wirtschaftskammer, Ärztekammer und Hauptverband, der insgesamt und ab sofort die Abgeltung der MRT- und CT-Leistungen auf den Bedarf abgestimmt regelt. Das Eigenlob von Kammer und Hauptverband ist daher unangebracht, im Gegenteil, die Sozialpartnerschaft hat heute wieder einmal den Urkundsbeweis der Schwäche des gesamten sozialpartnerschaftlichen Systems abgelegt. SPÖ-Gesundheitsministerin Rendi-Wagner wird bereits morgen in der Gesundheitsdebatte im Nationalrat Gelegenheit haben, die Auswirkungen der heutigen Einigung im Detail darzulegen. Wir sind gespannt, wie sie versuchen wird, die offensichtliche Schwäche und Halbherzigkeit der Einigung in einen Erfolg umzudeuten“, sagte die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses und FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

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