Gudenus: Sicherheitskahlschlag durch Wachzimmerschließungen wird nun offensichtlich

Ein Sicherheitsgipfel in Wien ist prioritär

Wien (OTS) - Trotz steigender Kriminalität hat die Wiener Stadtregierung tatenlos dabei zugesehen, wie ein Wachzimmer nach dem anderen geschlossen wurde. Die Wiener FPÖ hat vor diesem Kahlschlag und den voraussagbaren Folgen von Beginn an gewarnt. Nun bestätigt auch der Polizeigewerkschafts-Vorsitzende Harald Segall diese Personaleinsparung, die leider natürlich auch eine Dezimierung der Funkwagenfahrten nach sich gezogen hat. 2014 meinte der Landespolizei-Vizepräsident Karl Mahrer noch, die Schließungen würden „mehr Polizistin vom Schreibtisch auf die Straße bringen“. Nun kritisiert Segall laut orf.at jedoch, dass Einsatzwagen zum Teil erst eine halbe Stunde nach der Alarmierung kommen würden.

„Das Thema Sicherheit liegt in Wien komplett brach“, ärgert sich der freiheitliche Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus und verweist auf das längst ausgearbeitete und präsentierte Sicherheitskonzept der FPÖ. „Bürgermeister Häupl macht keine Anstalten, sich mit dem Innenminister zusammenzusetzen und den Sicherheitspakt neu zu verhandeln. Allen voran muss es zu einer Aufstockung der Exekutive um 2.000 zusätzliche Polizisten kommen, Planstellen auf dem Papier nützen niemanden. Die Auswirkungen dieser roten Laissez-Faire-Politik sind dramatisch!“

Nach einem Besuch bei der berittenen Polizei in Manhattan/New York steht für Gudenus fest, dass eine Pferde-Staffel auch für Wien ein echter Benefit wäre. Neben den Naherholungsgebieten Donauinsel, Prater und Lobau könnte eine solche Einheit etwa auch im ersten Bezirk oder auf der Mariahilfer Straße patrouillieren. „Die Polizisten berichteten, dass berittene Cops einerseits ein sehr gutes Image bei der Bevölkerung haben, das Vertrauen in die Polizei stärken und durch das erhöhte Sitzen eine weit bessere Übersicht sowie schnelle Eingriffsmöglichkeiten haben“, fasst Gudenus zusammen.

Zudem fordert Gudenus, ein echtes Sicherheitskonzept für Öffis offen zu diskutieren. „Eine eigene Öffi-Polizei ist dringend notwendig, außerdem soll es Zugangssperren an den Eingängen zu den U-Bahn-Stationen geben, die man nur mit einem Fahrschein überwinden kann.“ Weitere Forderungen sind ein sektorales Bettelverbot und mehr Videoüberwachung an neuralgischen Punkten wie etwa am Praterstern. (Schluss)

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