Stronach/Lugar: Falsche Flüchtlingspolitik ist Ursache für Knappheit am Wohnungsmarkt

Flüchtlinge, die hierbleiben dürfen, verpflichten, am Land zu leben - rund um Wien mehr Bauland aufschließen

Wien (OTS) - „Die Grünen sind ausgewiesene Experten für billiges Wohnen“, erklärte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar in seinem Debattenbeitrag zur Aktuellen Stunde unter Hinweis auf die 144 Euro Miete, die Peter Pilz für seine Gemeindewohnung zahlt. „Die Grünen sind die Verursacher des Problems „leistbares Wohnen“. Denn durch ihre Einwanderungspolitik erzeugen sie die Probleme, über die wir jetzt reden“, so Lugar, der verlangte: „Bedenken Sie ihre Flüchtlingspolitik – dann wird es auch besser am Wohnungsmarkt!“

Es sei eine einfache Rechnung, erinnerte Lugar: In Wien fehlen 40.000 Wohnungen, jedes Jahr werden 10.000 neu gebaut, doch jetzt sind rund 100.000 Zuwanderer dazu gekommen. „Wie kann sich das ohne Verteuerung ausgehen?“, fragte Lugar. Da seien die rund 10.000 leerstehenden Wohnungen in Wien keine Hilfe. Wohnungen, die leer stehen, weil die Besitzer wegen der Gesetzeslage nicht mehr vermieten wollen. Als völlig unverständlich bezeichnete Lugar die Idee der Grünen, diese Eigentümer enteignen zu wollen. „Erst verursachen die Grünen die Probleme und dann wollen sie Regelungen, um die Probleme auszugleichen“, so Lugar.

Für den Team Stronach Klubobmann ist auch die Bürokratie mit schuld an fehlenden Wohnungen: „Bis man in Wien eine Baugenehmigung erhält, dauert es bis zu zwei Jahre“. Kein Wunder seien Quadratmeterpreise am Stadtrand von Wien von 1000 Euro – „weil alle nach Wien wollen, weil es einen Sog nach Wien gibt - für besseres Leben, mehr Sozialleistungen!“

Deshalb schlug Lugar vor: „Verpflichten wir die Flüchtlinge, die hierbleiben dürfen, am Land zu leben! Das dürfen wir entscheiden!“ Es dürfe nicht sein, dass die Österreicher wegen der Politik der Grünen verarmen. Dazu sollte in den Gemeinden rund um Wien mehr Bauland aufgeschlossen werden, um den Rückstand aufzuholen. Das wäre auch gut für die Bauwirtschaft“, forderte Lugar.

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