Vereinter Kampf gegen Darmkrebs

Wien (OTS) - Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Wie Betroffenen mit einem berufsübergreifendem Team, innovativen OP-Methoden und einer Selbsthilfegruppe geholfen wird, berichtet das neue Vinzenz magazin.

Die Diagnose Darmkrebs trifft jährlich rund 5.000 Österreicher/innen. Das Problem: „Bei Darmkrebs gibt es eigentlich keine Frühsymptome“, erklärt Primarius Univ.-Prof. Dr. Leopold Öhler, Leiter der Onkologie im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien und St. Josef Krankenhaus Wien. Im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien, einer neu ausgerichteten Fachklinik, werden Darmkrebs und andere Erkrankungen im Verdauungstrakt behandelt. Da 80 bis 90 Prozent der bösartigen Tumore nicht plötzlich entstehen, ist Vorsorge der zentrale Appell des Mediziners: „Jeder sollte unbedingt ab dem 50. Lebensjahr zur Vorsorgekoloskopie gehen.“  

Dank modernster OP-Methoden und Therapien kann diese Erkrankung jedoch auch im fortgeschrittenen Stadium heilbar sein. Chemotherapie, operativer Eingriff und Strahlentherapie sind in einem umfassenden Therapiekonzept kombinierbar. Dieses wird im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien von einem berufsübergreifenden Expertenteam, dem sogenannten Tumorboard, festgelegt. Um Betroffenen auch seelische Unterstützung anzubieten,  gibt es seit vergangenem Februar zusätzlich zum psychologischen Beratungsangebot eine intensive Zusammenarbeit mit der „Selbsthilfe Darmkrebs“. Helga Thurnher, Präsidentin des Vereins: „Was wir anbieten, kann der beste Arzt nicht bereitstellen, nämlich den Erfahrungsaustausch. Denn es ist nun einmal so: Wer diese Krankheit nicht selbst gehabt hat, kann in manchen Punkten nicht mitreden“, so Thurnher.  

Die stumme Gefahr 

Einer Art „Zeitbombe im Bauch“ widmet sich ein weiterer Beitrag im neuen Vinzenz magazin. Die Rede ist von einem Aneurysma der Bauchschlagader, mit dem mehr als 70.000 Menschen in Österreich allzu oft unbemerkt leben. Reißt dieses, kann das fatale Folgen haben. „Selbst wenn die Patienten es noch schaffen, ein Spital zu erreichen, überlebt kaum die Hälfte“, erklärt Primarius Dr. Manfred Kalteis, Leiter der Chirurgischen Abteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried. Geholfen werden kann im Fall des Falles mit zwei Verfahren. Entweder wird mittels Katheter über die Leistenarterie ein Stent in der Bauchaorta platziert, der die Gefäßwand entlastet oder der erkrankte Gefäßabschnitt muss bei einem offenen Eingriff entnommen und ersetzt werden.

Auch hier kann aber einfache Vorsorge Leben retten. Wer zur Risikogruppe gehört – vorwiegend Männer über 60, die Raucher sind oder waren, Bluthochdruckpatienten und solche mit hohen Blutfettwerten sowie familiär Vorbelastete –  können mittels einer Ultraschall-Bauchuntersuchung feststellen lassen, ob ein Aneurysma besteht und wie groß es ist.    

Das Salz des Lebens 

Suppen, Fertiggerichte, Snacks – in vielen Speisen steckt viel zu viel Salz und das kann krank machen. Wassereinlagerungen, verstärkter Bluthochdruck oder Kalziummangel in den Knochen sind mögliche Folgen. Zwei Diätologinnen aus der HerzReha Bad Ischl verraten im neuen Vinzenz magazin viele Tipps für die Küche, die für Gesunde und Herzkranke gleichermaßen gut sind. Ihr Credo: „Salzarm bedeutet lange nicht geschmacklos! Viele frische Kräuter und intensive Gewürze geben den Gerichten einen guten Geschmack, allen voran natürlich Knoblauch und Zwiebel.“ Aber auch ein Schuss Essig, frische Kresse oder etwas Liebstöckl, besser bekannt
als Maggi-Kraut, verleihen den Gerichten ein angenehmes Aroma.  

Neue Optik 

Beim Lesen des neuen Vinzenz magazins fällt es gleich auf – das Heft zeigt sich in einem neuen Look. Wie überhaupt der gesamte Markenauftritt aller Einrichtungen der Vinzenz Gruppe sich komplett neu und erstmals unter einem optischen Dach präsentiert. „Der neue visuelle Auftritt der Vinzenz Gruppe ist ein sichtbares Signal für eine Gesundheitsversorgung, die den Unterschied macht“, so Geschäftsführer Dr. Michael Heinisch. Dies wird auch mit dem neuen Claim deutlich: „Gesundheit kommt von Herzen.“

Zeitgleich findet ein Ausbau der Krankenhausgruppe und ein erweitertes Angebot für Patienten/-innen statt: Die Wiener Standorte werden zu Fachkliniken umgestaltet, die Krankenhausstandorte um Ärztezentren und Gesundheitsparks erweitert und in Oberösterreich haben sich die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern Linz (Vinzenz Gruppe) und der Elisabethinen (Elisabeth von Thüringen GmbH) zum „Ordensklinikum Linz“ vereinigt. Durch diesen Zusammenschluss wird die Entwicklung der medizinischen Qualität in der Patientenversorgung am Standort Linz weiter vorangetrieben.

Die aktuelle Ausgabe des Vinzenz magazins finden Sie hier

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