NEOS Wien/Meinl-Reisinger ad KH Nord: Eine „Never Healing Story“

Beate Meinl-Reisinger: „Die Ignoranz und Inkompetenz der Stadt Wien kosten den Steuerzahlenden Millionen.“

Wien (OTS) - „Im Baudesaster rund um das Krankenhaus Nord wird nun ein weiteres Kapitel eröffnet: Die erste Klage gegen die Stadt Wien ist eingetroffen. Angesichts des katastrophalen Bau- und Projektmanagements wird sie wohl nicht die einzige bleiben. Andere beschäftigen für derartige langjährige Großprojekte Profis – die Stadt Wien aber dachte sich wohl: ‚Das kann ja jeder.‘ Anstatt einen Generalunternehmer zu beauftragen, hat der Krankenanstaltenverbund (KAV) das Projektmanagement selbst übernommen. Das hat nun Folgen, die in Millionenhöhe gehen – sehr zum Leidwesen der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler“, reagiert Beate Meinl-Reisinger, Klubvorsitzende von NEOS Wien, auf den heute erschienen Artikel in der Tageszeitung ‚Die Presse‘.

„Die Klagen sind nun ein weiteres Indiz dafür, dass sich die Stadt Wien bei dem Projekt schlichtweg übernommen hat. Die rot-grüne Stadtregierung verfolgt lieber die Devise über Zusatzkosten und aktuelle Probleme zu schweigen, statt transparent die Fakten auf den Tisch zu legen. Ein entsprechender NEOS-Antrag hinsichtlich mehr Transparenz mittels eines monatlichen Statusberichts wurde bekanntlich abgelehnt. Fragen, wie die Gesamtkosten des KH Nord oder warum beispielsweise die Kosten pro Bett fast dreimal so hoch sind wie in vergleichbaren Spitäler, bleiben unbeantwortet. Zu hoffen bleibt, dass aus dieser Milliardenbaustelle entsprechende Schlüsse gezogen werden, denn die SPÖ darf sich nicht weiter als unfehlbare Alleinherrscherin in Wien sehen“, so die Klubvorsitzende.

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