„Report“ über Erdoğans politischen Einfluss in Österreich, Arbeitsinspektoren, „Fake News“ und deutsche Uni-Professoren

Am 28. März um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 28. März 2017, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Erdoğans langer Arm

Der politische Einfluss des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan reicht bis nach Österreich. Und das betrifft nicht nur politische Debatten in der türkischen Community, sondern offenbar auch staatsnahe türkische Unternehmen in Österreich. So berichten ehemalige Angestellte der Fluggesellschaft Turkish Airlines von zahlreichen Kündigungen, angeblich aus politischen und religiösen Gründen. Wer nicht getreu zum Erdoğan-Regime steht, würde entfernt, so ihr Vorwurf. Keine Einzelfälle, sondern System, sagen viele hinter vorgehaltener Hand. Martin Pusch berichtet.

Schikanöse Arbeitsinspektoren?

„Lebensfremd, bürokratisch oder sogar schikanös“, so würden Arbeitsinspektoren ihre Kontrollen durchführen, kritisieren viele Unternehmerinnen und Unternehmer. Doch kaum jemand traut sich, seine Erfahrungen öffentlich zu schildern – aus Angst vor noch rigoroseren Betriebsprüfungen, heißt es. Das Sozialministerium erwidert, die Arbeitsinspektoren würden lediglich den Schutz der Beschäftigten an ihren Arbeitsplätzen nach den geltenden Gesetzen sicherstellen. Legen Prüferinnen und Prüfer die Gesetze schikanös gegen Unternehmen aus oder gibt es zu viele und vor allem nicht verhältnismäßige Vorgaben über Arbeitsstätten, Arbeitsmittel und Arbeitszeit? Eva Maria Kaiser und Katja Winkler auf Lokalaugenschein beim Arbeitsinspektorat und in Betrieben.

„Fake News“ – Was kann man noch glauben?

„Fake News“ sind derzeit in aller Munde. Als „falsche Nachrichten“ in den sozialen Medien, als politischer Kampfbegriff oder als Vorwurf gegenüber etablierten Medien. Das Schlagwort „Fake News“ scheint derzeit allgegenwärtig. Doch was sind „Fake News“ eigentlich? Falsche Nachrichten, Propaganda oder Lüge? Was ist wahr und falsch, was ist glaubwürdig? Susanne Schnabl macht sich auf die Suche und geht der Frage nach, warum solche Meldungen in den sozialen Medien gepostet und so gern geteilt werden. Wie gehen Betroffene damit um und wie könnte die Gesellschaft reagieren im Spannungsfeld zwischen Meinungsfreiheit und Deutungshoheit?

Live dazu im Studio ist der Medienethiker Michael Litschka von der Fachhochschule St. Pölten.

Deutsche Uni-Professoren

Immer mehr Wissenschafter aus Deutschland nehmen Professorenstellen an heimischen Universitäten an. Kritiker befürchten, dass dadurch in sensiblen Fächern wie Deutsch oder Geschichte der österreichische Fokus in der Forschung verloren geht. Ist diese Angst Ausdruck einer provinziellen Mentalität oder findet unter dem Titel der Internationalisierung tatsächlich eine „Germanisierung“ an den Unis statt? Monika Feldner-Zimmermann und Eva Maria Kaiser berichten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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