WK Wien Sertic: Lobautunnel unverzichtbar für zukunftsfittes Wien

Logistik-Standort Wien braucht moderne Verkehrspolitik - Spartenobmann Davor Sertic: „Lobautunnel ist die optimale Lösung.“

Wien (OTS) - „Wenn man den Logistik-Standort Wien als Körper betrachtet, dann ist der Lobautunnel eine lebensnotwendige Ader“, sagt Davor Sertic, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien. Denn um in Zukunft den Herausforderungen im Logistikbereich gewachsen zu sein, brauche es ein modernes – und vor allem leistungsstarkes - Verkehrsnetz.

Die Anforderungen für Logistiker steigen stetig, allein durch den Anstieg von E-Commerce. In Deutschland, einem mit Österreich vergleichbaren Markt,  sind laut der KEP-Studie des Bundesverband Paket & Express Logistik die B2C-Sendungen um mehr als 10 % gestiegen. Das deutliche Plus ist durch den wachsenden Online-Handel zu erklären. „Der Ausbau des Verkehrsnetzes muss mit dieser rasanten Entwicklung Schritt halten“, so Sertic. 


Voraussetzung für moderne Verkehrsstrategie

„Der Lobautunnel bietet auch Chancen für eine umweltbewusste Verkehrspolitik in Wien“, ist Sertic überzeugt. Um nach und nach den Schwerverkehr aus der Stadt zu verbannen - und somit die Feinstaub-Belastung zu reduzieren - müsse man die Güterterminals am Stadtrand weiter ausbauen. Von dort können dann die Waren mit kleineren Fahrzeugen in die Stadt transportiert werden. Dadurch profitieren auch alternative Beförderungsmethoden wie E-Mobilität oder sogar Lastenfahrräder. „Das funktioniert aber nur, wenn die Verantwortlichen ganzheitlich und perspektivisch denken und endlich für eine optimale Anbindung sorgen. Und diese optimale Anbindung ist nun mal nur der Lobautunnel“, so Sertic.

 

Wichtiger Lückenschluss für Süden Wiens

Auch für den Süden Wiens bringt der Lobautunnel eine Entlastung. Der Lückenschluss der Umfahrung Wien bindet Inzersdorf besser an das Verkehrsnetz an. Allein beim 55 Hektar großen Güterzentrum Wien Süd werden künftig bis zu 145.000 Container pro Jahr umgeschlagen. Bereits 2018 wird im Zuge der ersten Ausbaustufe mit einem Mehraufkommen von immerhin 2,6 Millionen Tonnen gerechnet.

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