Start des „Universum“-Dreiteilers „Die wunderbare Welt der Affen“

Teil 1: „Fremde Verwandte“ am 28. März um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Neugierig, schlau, faszinierend – so lautet die Kurzbeschreibung einer ganz besonderen Gattung, zu der auch der Mensch zählt: Primaten. Mehr als 400 Arten dieser Gattung leben über den halben Erdball verstreut. Es gibt sie in allen Größen und Gestalten, mit unvermuteten Fähigkeiten und eigenwilligen Lebensweisen. Der „Universum“-Dreiteiler „Die wunderbare Welt der Affen“ gibt ab Dienstag, dem 28. März 2017, jeweils Dienstag um 20.15 Uhr in ORF 2 erstaunliche Einblicke in deren Welt. Im ersten Teil der dreiteiligen BBC-Serie stellt Giles Badger (deutsche Bearbeitung:
Doris Hochmayr) die Familie der Primaten vor und präsentiert dabei den einen oder anderen „fremden Verwandten“.

Vom Gorilla, der eine Vierteltonne auf die Waage bringt, bis hin zum apfelgroßen Zwergseidenäffchen, von scheuen Spezialisten wie dem Aye-Aye, der mit seinen Fingern „sehen“ kann, bis zu den gewieften Makaken, die dank ihrer enormen Lernfähigkeit sogar ein Leben im Großstadtdschungel der Menschen meistern – die Familie der Primaten verdient ohne Zweifel das Prädikat „vielfältig“.

Ihren Namen verdankt diese Gattung der „Krone der Schöpfung“, dem selbst ernannten Primus (lat. Erster) unter allen Lebewesen – dem Menschen. Letzterer zählt zu den Menschenaffen, die gemeinsam mit Lemuren und Affen die Ordnung der Primaten bilden. Was sie alle verbindet, ist eine Handvoll gleicher biologischer Merkmale: ein vorwärts gerichtetes Augenpaar, das das dreidimensionale Sehen ermöglicht, ein opponierbarer Daumen, der die Vordergliedmaßen in feinmechanische Werkzeuge verwandelt. Und nicht zuletzt ein wendiger Verstand, der es erlaubt, sich zielgerichtet auf neue Herausforderungen einzustellen. Was sie voneinander trennt, ist die Art, wie diese Fähigkeiten zum Einsatz kommen.

Die Welt der Affen erstreckt sich über die unterschiedlichsten Gebiete und Klimazonen. Von brennheißen Trockenwäldern Madagaskars bis ins äthiopische Hochland in 4.000 Metern Höhe: Dank ihrer Anpassungsfähigkeit sind Primaten überall heimisch. Ein Geheimnis ihres Erfolgs ist das ausgeprägte Sozialverhalten, zu dem ein vielschichtiges Kommunikationssystem zählt, das weit über eine gewöhnliche Lautäußerung hinausgeht. Es hilft, Kämpfe zu vermeiden, voneinander zu lernen und sich im täglichen Leben arbeitsteilig zu organisieren. Nicht alle Primaten scheuen übrigens die Nähe zum Menschen. Einige sind sogar bemüht, von ihm durch Beobachtung zu lernen. So gibt es etwa auf Borneo frei lebende Orang-Utans, die sich seit Jahrzehnten mit Seife waschen. Andere nützen die Vorteile des zivilisierten Lebens, wie zum Beispiel die indischen Rhesusaffen. Sie überlassen das mühevolle Sammeln von Nahrung den Menschen – und bedienen sich lieber in Wohnungen und auf Märkten.

Die unterschiedlichen Lebensstrategien in den verschiedenen Teilen der Welt ergeben ein komplexes Bild der außergewöhnlich vielfältigen Welt der Affen. In einigen Verhaltensweisen sind sie dem Menschen erstaunlich ähnlich, in manchen Fähigkeiten sogar voraus. Laut einem Bericht der Weltnaturschutzunion IUCN gelten etwa 45 Prozent aller Primatenarten als gefährdet. Der größte Feind gehört quasi zur Verwandtschaft – es ist der Mensch.

Die Sendung ist auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0002