ÖAMTC: Lobau-Tunnel bringt auch Schadstoffreduktion

Entlastung der Stadtautobahn längst überfällig

Wien (OTS) - Heute haben die Wirtschaftskammer Wien und die Arbeiterkammer Wien ein gemeinsames Zeichen für den Lobau-Tunnel gesetzt. Auch der ÖAMTC hat sich schon wiederholt für diese wichtige neue Verkehrsachse ausgesprochen, denn die Streckenführung der Südosttangente (A23) mitten durch die Stadt bringt zwangsweise eine hohe Schadstoffbelastung für die Wiener Bevölkerung mit sich. "Diese könnte allerdings schon Geschichte sein", kritisiert ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé das Fehlen des längst überfälligen Lobau-Tunnels. Ein Großteil des Nord-Süd-Verkehrs in Wien läuft noch immer über den Knoten Kaisermühlen und über die Praterbrücke. Das führt nicht nur zu Staus und Unfällen, sondern auch zu einer hohen Belastung der Umwelt durch die entstehenden Emissionen. "Man sollte daher meinen, dass es im Interesse der Wiener Umweltpolitik ist, den vor allem internationalen Transitverkehr rund um die Stadt zu führen", führt Nosé aus.

Für den ÖAMTC ist eine sechste Donauquerung in Wien daher eine lebenswichtige Infrastrukturmaßnahme für die Entwicklung der Stadt und Region Wien. "Der Lückenschluss des Autobahnrings um Wien lässt seit Jahren auf sich warten", führt Nosé aus. "Auch die seitens der Wiener Grünen für Herbst 2016 angekündigten Alternativen zum Lobau-Tunnel gibt es bis heute noch nicht."

Im Auftrag der ASFINAG wurde eine Vielzahl unterschiedlicher Varianten einer sechsten Donauquerung für Wien untersucht. Derzeit liegt die verkehrspolitisch und ökologisch bestmögliche Variante vor. "Diese liefert einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Südosttangente und des Wiener Stadtgebietes", ergänzt Nosé. "Ein Verzögern eines Baubeginns wird die Verkehrsproblematik in Wien nicht lösen und hilft weder der Umwelt noch der Wiener Bevölkerung."

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