Rupprechter setzt IWS-Vorschlag um: Bundesstellen in ländliche Regionen

Wien (OTS) - „In der heutigen TV-Pressestunde hat Minister Andrä Rupprechter unsere Ideen zur Dezentralisierung von Bundesstellen vollinhaltlich übernommen“, freut sich Prof. Gottfried Kneifel, Geschäftsführer der Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS), dass Minister Rupprechter das oft genannte IWS-Beispiel von der Bergbauernförderungsagentur zitierte, die derzeit ihren
Sitz in Wien hat und laut Rupprechter künftig in eine Bergbauernregion verlegt werden soll.


Nach der Verlegung des Bundesamts für Wasserwirtschaft an den Mondsee sind immer noch 64 von 68 Bundesbehörden in Wien angesiedelt. Und während 830 Gemeinden in Österreich eine negative Bevölkerungsbilanz aufweisen, platzt die Bundeshauptstadt aus allen Nähten. Die Schweiz und auch Deutschland mit der „Heimatstrategie Bayern“ gehen voraus – dort läuft die Dezentralisierung von Bundesstellen bereits höchst erfolgreich.

„Die Digitalisierung macht’s möglich – heute wandern die Akten elektronisch und nicht mehr von Hand zu Hand“, betont Kneifel. „Ziel muss es sein, mehr Kaufkraft und Wertschöpfung in die ländlichen Regionen zu bringen und zugleich die Ballungszentren entsprechend zu entlasten – nicht zuletzt vom Verkehr, der durch die Arbeitswege der Pendler ensteht.“

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IWS-GF Prof. Gottfried Kneifel
Tel. 0664/4432858

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