Pendl ad Lopatka: Vorwürfe sind an den Innenminister zu richten

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bereichssprecher für Inneres Otto Pendl weist die Vorwürfe von ÖVP-Klubobmann Lopatka gegen Bundeskanzler Christian Kern aufs Schärfste zurück: „Dass der Kanzler die Umverteilung von Flüchtlingen zwischen den EU-Mitgliedsländern mitgetragen hat, als Vorwurf darzustellen, ist witzlos – denn die gesamte Bundesregierung hat das Relocationprogramm mitgetragen. Da sich Österreich allerdings besonders solidarisch gezeigt hatte und mit die meisten Flüchtlinge pro Kopf aufgenommen hat, wurde eine befristete Ausnahme vereinbart – diese Frist zu verlängern, wäre Sobotkas Aufgabe gewesen“, so Pendl am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Damit müsste Lopatka klar sein, gegen wen er seine Kritik zu richten hat. Und Minister Kurz soll seinen Parteikollegen gleich erklären, warum er die gerechte Verteilung von Flüchtlingen als ‚nicht den richtigen Weg‘ bezeichnet, obwohl alle MinisterInnen dies im Ministerrat mitgetragen haben“, so der SPÖ-Abgeordnete. (Schluss) bj

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