LR Gerhard Köfer: Klares NEIN zum Privatisierungswahn im Rettungsbereich

Team Kärnten-Landesrat sieht gemeinnützig organisiertes Rettungswesen in großer Gefahr

Klagenfurt (OTS) - „Das gesamte Rettungswesen in Österreich ist gemeinnützig organisiert und nicht auf Gewinn ausgerichtet. Mit der Reform des Vergaberechts droht sich diese Situation jetzt radikal zu ändern“, befürchtet Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer, der als erster politischer Vertreter öffentlich zur „Rettung der Rettung“ aufruft und diese Kampagne offensiv unterstützt: „Mit der Änderung der Vergabebestimmungen bei öffentlichen Aufträgen könnten in Zukunft auch gewinnorientierte Unternehmen zum Zug kommen und Dienstleistungen übernehmen. Vor allem das Geschäft mit den Krankentransporten ist für private Firmen von größtem Interesse“, weiß Köfer, selbst viele Jahre für das Rote Kreuz aktiv und Träger der „Henry-Dunant-Medaille“ in Gold, einer der höchsten Auszeichnungen.

Köfer spricht sich vehement für die Beibehaltung des aktuellen Systems aus: „Die Rettungsorganisationen arbeiten in Kärnten perfekt, sind krisen- und katastrophenerprobt und leisten einen immens wertvollen Dienst für unsere Gesellschaft.“ Es müssen von Seiten des Landes, das jährlich rund 18 Millionen Euro für das gesamte Rettungswesen ausgibt, unverzüglich alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um das bestehende System zu erhalten und abzusichern: „Gewinnorientierte Unternehmen, die auf Kosten der Schwächsten Profit machen wollen, gilt es fernzuhalten.“ Köfer erwarte sich jedenfalls einen politischen Schulterschluss und ein gemeinsames Bekenntnis aller Parteien zum bewährten Modell.

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