Kuntzl: „Brauchen endlich substanzielle Valorisierung bei Beihilfenhöhen und Einkommensgrenzen“

SPÖ-Wissenschaftssprecherin fordert Inflationsanpassung bei Studienbeihilfe

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl bekräftigt die Forderung der SPÖ nach einer substanziellen Erhöhung der Studienbeihilfe. „Wir brauchen eine Inflationsanpassung auf allen Ebenen – bei den Höhen der Stipendien und bei den Einkommensgrenzen, die zum Bezug berechtigen. Die vom Wissenschaftsministerium avisierten 25 Millionen Euro werden nicht ausreichen, um zu einer spürbaren Verbesserung zu kommen“, sagte die SPÖ-Wissenschaftssprecherin heute, Samstag. Mitterlehner müsse ein entsprechendes Volumen für die Erhöhung bereitstellen. ****

Ausgangslage ist, dass die Studienbeihilfen seit den neunziger Jahren nicht mehr valorisiert wurden – „das bedeutet einen inflationsbedingten Wertverlust von rund 38 Prozent“, so Kuntzl. Gleichzeitig werden immer weniger Stipendien vergeben - bekamen 2009 noch 18 Prozent der Studierenden ein normales Stipendium, waren es im 2011 nur mehr knapp 15 Prozent und im Sommersemester 2015 nur mehr rund 12 Prozent. „Da die Wertgrenzen beim Einkommen der Eltern seit 2008 nicht mehr valorisiert wurden, haben immer weniger StudentInnen eine Chance, ins Beihilfen-System zu kommen“, spricht Kuntzl von einer „kalten Progression“ in diesem Bereich. (Schluss) ah/mb

 

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