Niedermühlbichler an ÖVP: „Kriminalisierung von NGOs ist neuer, nicht akzeptabler Tiefpunkt“

Menschen vor dem Ertrinken zu retten, ist humanitäre Verpflichtung – PR-Tour des Außenministers hat nichts mit Lösungsorientierung zu tun

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler hat heute, Samstag, scharfe Kritik an der von Außenminister Kurz betriebenen Diffamierung der NGOs geübt. „Dass Minister Kurz so ziemlich alles für eine Schlagzeile oder für ein schönes Foto tut, ist hinlänglich bekannt. Dass er jetzt aber die wichtige humanitäre Arbeit von NGOs verunglimpft, ist ein neuer, nicht akzeptabler Tiefpunkt. Auch die Wortwahl von Kurz –Stichwort ‚NGO-Wahnsinn‘ – ist völlig inakzeptabel. Die Hilfsorganisationen mit ihren vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind unersetzliche Partner von Menschen in Not, die ohne Hilfe elend ertrinken würden“, stellte Niedermühlbichler gegenüber dem SPÖ-Pressedienst klar. ****

„Kurz, der auf großer PR-Tour in eigener Sache unterwegs ist, geht es nur mehr um Schlagzeilenproduktion. Dass er das jetzt auf dem Rücken und zum Schaden von Hilfsorganisationen tut, die er als ‚Partner der Schlepper‘ kriminalisiert, ist empörend und hat mit Lösungsorientierung genau Null zu tun“, betonte Niedermühlbichler. Menschen aus dem Meer vor dem Ertrinken zu retten, sei ein Gebot der Menschlichkeit und eine humanitäre Verpflichtung, die vor jeder politischen Erwägung kommen muss, sagte Niedermühlbichler, der die ÖVP und ihren Generalsekretär an ihre christlich sozialen Wurzeln erinnerte. (Schluss) mb

 

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