Grüne/ Luschnik: "Junge Grüne müssen Vertrauen wieder herstellen."

Bis 31. März müssen Voraussetzungen erfüllt werden, um anerkannte politische Jugendorganisation der Grünen zu bleiben

Wien (OTS) - Beim planmäßigen Zusammentreffen des Erweiterten Bundesvorstands der Grünen Österreichs am Freitag in Salzburg wurde auch die problematische Parteinahme der Jungen Grünen im Konflikt zwischen der von den Grünen anerkannten und seit vielen Jahren unterstützten Studierendenorganisation GRAS und einer von den Grünen nicht anerkannten, sich selbst so bezeichnenden Splittergruppe „Grüne Studierende“ diskutiert und ein Beschluss gefasst.

„Wir schätzen und respektieren die engagierte politische Arbeit der vielen AktivistInnen bei den Jungen Grünen sehr. Es ist uns daher ein großes Anliegen, diesen hochmotivierten Jugendlichen in allen Bundesländern weiterhin eine Plattform für ihr politisches Engagement im Rahmen der Grünen zu geben. Leider hat ein kleiner Kreis von FunktionärInnen des Bundesvorstandes der Jungen Grünen einige nicht zu akzeptierende Fehlentscheidungen getroffen. Dieser Führungszirkel hat es mit einer Eskalationsstrategie bewusst in Kauf genommen, die Bundesorganisation der Jungen Grünen in eine Sackgasse zu führen“, erklärt Robert Luschnik, Bundesgeschäftsführer der Grünen.

Der erweiterte Bundesvorstand (EBV) hat daher den Beschluss gefasst, dass die Bundesorganisation der Jungen Grünen für die weitere Anerkennung als Jugendorganisation der Grünen bis 31. März einige Voraussetzungen erfüllen muss, um das Vertrauen der Grünen in die Jungen Grünen wiederherzustellen. Dazu gehört insbesondere der Verzicht auf jegliche Aktivitäten gegen die von den Grünen als Studierendenorganisation anerkannte GRAS.

„Den Grünen ist bewusst, wie wichtig die Existenz einer selbstbewussten, kreativen, engagierten und auch kritischen Jugendorganisation für das Grüne Projekt ist. Dies kann aber nur unter Einhaltung Grüner Grundsätze, gegenseitiger Wertschätzung und Vertrauen funktionieren. Dieses Vertrauen haben wir aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen zu einer Handvoll VertreterInnen der Jungen Grünen verloren. Es liegt in der nächste Woche an den Jungen Grünen, die notwendige Basis für die weitere Zusammenarbeit als Organisation zu schaffen. Aber selbstverständlich sind die vielen AktivistInnen der Jungen Grünen, die vom Verhalten des Führungszirkels nicht informiert waren und diesen Kurs schon gar nicht mitgetragen haben, sehr herzlich eingeladen, weiter am Grünen Projekt mitzuarbeiten“, betont Luschnik. 

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