60 Jahre Römische Verträge: Europaweite ökumenische Initiative

Christlich-ökumenische Bewegung "Miteinander für Europa" veranstaltet europaweite Gebetskette am 24.3.2017 - parallel zum Treffen der EU-Regierungschefs mit Papst Franziskus in Rom.

Wien (OTS) - In Rom finden in den kommenden Tagen vielfältige Veranstaltungen anlässlich der 60-Jahr-Feier der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25.3.1957 statt. Die Staatsoberhäupter aus Europa treffen auch mit Papst Franziskus zusammen, um ein Signal der Zusammengehörigkeit zu setzen.

Die ökumenische Bewegung "Miteinander für Europa", in der mehr als 300 christliche Gemeinschaften und Bewegungen verbunden sind, hat aus diesem Anlass europaweit zu einer Gebetskette am 24.3.2017 aufgerufen und veranstaltet um 19.30 Uhr in der römischen Basilika XII Apostel einen Abend für Frieden in Europa.

Vertreter aus Kirche und Politik haben bereits ihre Anwesenheit zugesagt, u.a. Kardinal Kurt Koch, Bischof Nunzio Galantino, Generalsekretär der italienischen Bischofskonferenz und Mons. Siluan, der Metropolit der rumänisch-orthodoxen Kirche in Italien.

Europaweit verbinden sich die Gläubigen in Rom in dieser Zeit mit Betern in weiteren 50 europäischen Städten. Ziel der europäischen Gebetskette ist es, ein Zeichen für Geschwisterlichkeit und Einheit trotz kultureller und konfessioneller Unterschiede zu setzen und ein neues "Ja zu Europa" zu signalisieren.

Mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge durch Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland, Italien und die Benelux-Staaten begann 1957 das gemeinsame "Abenteuer Europa". Das Vertragspaket beinhaltet „die Grundlagen für einen immer engeren Zusammenschluss der europäischen Völker“ (Präambel des EWG-Vertrages).

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