NEOS: Wir brauchen die Europäische Republik

Strolz/Gamon: „Kurzfristig muss Europa proaktiv im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik vorgehen – Ziel muss eine europäische Armee sein“

Wien (OTS) - Mit der Unterzeichnung der römischen Verträge vor 60 Jahren erlebte die Europäische Union ihre Geburtsstunde und Europa eine beispiellose Phase des Wohlstands und der Sicherheit. „Heute ist vom visionären Denken der Gründerväter leider nicht mehr viel übrig. Es ist an der Zeit, dass wir den neo-nationalistischen Strömungen mit klaren europäischen Visionen und Handlungen entgegentreten“, pocht NEOS-Klubobmann und Vorsitzender Matthias Strolz auf ein vehementes Eintreten für die europäische Idee. „Es braucht ein gemeinsames und geeintes Europa der Bürgerinnen und Bürger, um für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gewappnet zu sein – mit europäischen Parteien, einem starken europäischen Parlament und einer europäischen Regierung. Wir brauchen die ‚Europäische Republik‘!“ 

Proaktives Vorgehen in Außen- und Sicherheitspolitik notwendig

Als ersten wichtigen Schritt hin zu einem starken und geeinten Europa sieht Strolz ein proaktives Vorgehen im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik. „Momentan agiert die Union hier zu zögerlich, während vor unserer Haustür heiße und kalte Konflikte toben. Für eine funktionierende europäische Sicherheitsarchitektur braucht es den Aufbau einer europäischen Armee, die auf Beschluss des Europäischen Parlaments für friedenssichernde und – in Einklang mit einem UNO-Mandat - auch für friedensschaffende Einsätze zur Verfügung steht“, so Strolz.

NEOS-Generationensprecherin Claudia Gamon sieht in einer Stärkung und Reformierung der europäischen Institutionen einen grundlegenden Schritt, um die Idee einer Europäischen Republik zu verwirklichen und auch für die nächsten Generationen Wohlstand und Sicherheit zu garantieren. „Die Vision eines gemeinsamen Europa muss dabei nicht nur in den Köpfen, sondern auch in den Herzen der Bürgerinnen und Bürger verankert werden – und das geht nur, indem alle die Möglichkeit bekommen, die Zukunft Europas mitzugestalten“, so Gamon. Grundlage für eine Reform der Institutionen ist laut Gamon die Schaffung einer europäischen Verfassung im Rahmen eines Bürger_innenkonvents. „Damit muss aber vor allem auch eine Stärkung des Europäischen Parlaments einhergehen, um die Rechte und Interessen der Unionsbürgerinnen und -bürger repräsentieren zu können“, schließt Gamon.

Der gesammelte Forderungskatalog ist unter neos.eu abrufbar.

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