SP-Klubtagung – Häupl (2): Bildung, Investitionen und soziale Absicherung sind Eckpfeiler der Sozialdemokratie

Wien (OTS/SPW-K) - Zwtl: Wir müssen uns intensiver mit der soziale Frage von StudentInnen auseinandersetzen=

Die soziale Zusammensetzung der StudentInnen habe sich im Vergleich zu früher kaum verändert, stellte Bürgerrmeister Dr. Michael Häupl heute im Zuge der SPÖ-Klubtagung fest. Was sich jedoch erheblich verändert habe, sei, dass viel mehr StudentInnen neben ihrem Studium arbeiten müssen. „Student zu sein, geht weit über das hinaus, was man in Lehrveranstaltungen lernt. Wir müssen StudentInnen die Möglichkeit lassen, zu lernen“, so der Bürgermeister. StudierendenvertreterInnen würden in diesem Zusammenhang wichtige Arbeit leisten. Sie forderten unter anderem, sich intensiver mit der sozialen Frage von StudentInnen und der Frage des Lernens auseinanderzusetzen. „Diese Fragen müssen wir zulassen“, so der Bürgermeister. 

Wien habe eine ungeheuer intellektuelle und kulturelle Gravitationskraft. Der Großteil der StudentInnen bleibe nach dem Studium in Wien. Umso wichtiger sei es, StudentInnen die entsprechenden Rahmenbedingungen zu bieten. „Es ist toll, in Wien picken zu bleiben“, so Michael Häupl.

Zwtl.: Wirtschaftsförderung und Investitionen maßgebend für wirtschaftliches Wachstum=

Im Bereich Arbeit gebe es noch viel zu tun. Die Arbeitslosigkeit in Wien sei noch immer viel zu hoch. Als Gründe nannte Häupl unter anderem das nach wie vor geringe Wirtschaftswachstum. Die Europäische Union habe, so Häupl, in der Vergangenheit keine segensreiche Periode erlebt. „Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir gerade in diesem Bereich auch in Zukunft Wirtschaftsförderungen und Investitionen vornehmen, um Wachstum anzutreiben“, so Häupl.

Zwtl.: Bildungsarmut verursacht soziale Armut=

Fast 50 Prozent der Arbeitslosen in Wien verfügten lediglich über einen Pflichtschulabschluss. „Bildungsarmut verursacht auch soziale Armut“, so die Worte des Bürgermeisters. „Es kann nicht unsere Zielsetzung sein, möglichst viele Menschen in der Notstandshilfe oder Arbeitslosenhilfe zu haben. Jene, die in Not geraten sind, werden wir unterstützen. Unsere Aufgabe ist es, darauf zu schauen, dass diese Menschen einen Job haben. Das ist unsere sozialdemokratische Zielsetzung“, so Michael Häupl.

Zwtl.: Häupl: „Wir brauchen eine Wertschöpfungsabgabe“=

„Der Fortsatz der industriellen Revolution heißt Digitalisierung“, so der Bürgermeister. Arbeit und Wirtschaft haben einen enormen Wandel erlebt. Auf diesen Wandel heißt es, zu reagieren. „Die Zerstörung von Computern und Digitalisierung ist ja keine Option. Wir müssen uns mit den Herausforderungen der Neuzeit auseinandersetzen und uns die Frage stellen, was der technologische Fortschritt für unsere Arbeitswelt bedeutet“, so Häupl. „Deshalb brauchen wir eine Wertschöpfungsabgabe und eine Arbeitszeitverkürzung“, so die Forderungen des Bürgermeisters. „Wir müssen diese Diskussion offen führen und die richtigen Fragen stellen. Es braucht eine gerechte Aufteilung der vorhandenen Arbeit.“ 

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
Tom Woitsch
Kommunikation
(01) 4000-81 923
tom.woitsch@spw.at
www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001