Karmasin: „FLAF-Reform als Aufgabe für gesamte Regierung“

Leistungskürzungen für Familien kommen nicht in Frage

Wien (OTS) - „Ich bin klar gegen Leistungskürzungen für Familien. Die Sicherung der Familienleistungen war, ist und bleibt meine oberste Aufgabe als Familienministerin“, erklärt Sophie Karmasin. Trotz angespannter Budgetsituation sei es in der Vergangenheit gelungen, Familienleistungen abzusichern oder sogar zu erhöhen. Die Gesamtaufwendungen für Familien in Österreich sind von 2000 bis 2014 sogar um 43,3 % gestiegen und liegen damit 10,5 % über der Steigerung der Inflationsrate von 32,8%. „Der Kurs für unsere Familien stimmt“, betont Karmasin.

Gleichzeitig sei aber klar, dass die Reform des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) eine große Herausforderung darstellt, so die Familienministerin. Das Expertenpapier von Eco Austria, das auf Basis des Regierungsübereinkommens erstellt wurde, sei kein politischer Forderungskatalog. Ziel müsse es sein, den FLAF von den Zahlungen zu befreien, die in andere Ressorts gehören, wie etwa das Wochengeld. „Hier sind alle Seiten gefordert. Darum freut es mich umso mehr, dass die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen sich dazu bereits zu Wort gemeldet hat“, so Karmasin, die sich in weiterer Folge erhofft, „dass Zahlungen für Leistungen aus diesem Ressort, die nicht in den FLAF gehören, nun endlich vom Bundesministerium für Gesundheit und Frauen übernommen werden“.

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