Gehälter der kaufmännischen Angestellten bei Zeitungen steigen um 1,4 Prozent

VÖZ und GPA-djp erzielen sozialpartnerschaftliche Einigung

Wien (OTS) - Die Mindestgrundgehälter für kaufmännische Angestellte bei Tages- und Wochenzeitungen werden mit 1. April 2017 um 1,4 Prozent erhöht. Darauf einigten sich der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) am 22. März 2017.

Neben der Erhöhung der Mindestgrundgehälter wird auch die Summe aller bisherigen Quinquennienbeträge um 1,4 Prozent angehoben. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass Angestellten in Kundendienst-Abteilungen für die Arbeit an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen – anstelle der bisherigen 4,80 Euro – ein Zuschlag von 5 Euro pro Stunde gebührt. Der Tarifabschluss gilt – vorbehaltlich der Zustimmung durch den VÖZ-Vorstand, der am 4. April 2017 tagt – für zwölf Monate.

In den Kollektivvertrag wird zudem ein Anspruch auf Familienzeit im Sinne des Familienbonuszeitgesetzes eingefügt. Die nähere Ausgestaltung soll in einer gesonderten Vereinbarung geregelt werden.

Claudia Gradwohl, Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite, bezeichnete das Ergebnis als gerade noch verkraftbaren Kompromiss:
"Nach harten Verhandlungen konnte ein Abschluss zustande gebracht werden, der den wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen in der Branche Rechnung trägt."

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