Ottenschläger: Der Ausbau der Luftfahrt ist im öffentlichen Interesse

ÖVP-Verkehrssprecher begrüßt Forderung Mitterlehners nach einem klaren Bekenntnis zur Sicherung und zum Ausbau des Wirtschaftsstandortes

Wien (OTS) - Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gegen die dritte Piste auf dem Flughafen Wien kann mit seinen Folgen dem Wirtschaftsstandort einen schweren Schaden zufügen. Der Flughafen Wien würde mittelfristig eine dritte Piste brauchen, sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Andreas Ottenschläger. Er unterstützt daher die Forderung von Vizekanzler Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner im "Kurier" nach einem klaren Bekenntnis zur Sicherung und zum Ausbau des Wirtschaftsstandortes.

"Es ist notwendig, dass Standortpolitik und Arbeitsplatzschaffung mehr an Bedeutung haben", weist Ottenschläger darauf hin, dass durch eine dritte Piste zehntausende Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden könnten. Nun befürchtet Ottenschläger, dass diese eher im Ausland, wie beispielsweise in Bratislava, als in Österreich geschaffen werden. "Es ist wichtig, den Luftverkehrsstandort Österreich zu unterstützen und grundsätzlich für alle Infrastrukturvorhaben Rechtssicherheit zu schaffen", setzt sich Ottenschläger auch für Maßnahmen ein, um die Verschleppung von Verfahren einzubremsen.

Selbst der Senat habe in der Urteilsbegründung festgestellt, dass der Flughafen die dritte Piste brauche. "Eine dritte Piste könnte ein wichtiger Jobmotor für die gesamte Ostregion sein. Der Flughafen Wien sollte auch in Zukunft als Drehscheibe für Wirtschaft, Tourismus, Wachstum und Arbeitsplätze fungieren. An diesem Beispiel sieht man, dass wir dringend gesetzliche Regelungen brauchen, um Projekte, die im öffentlichen Interesse sind, zu fördern und nicht zu blockieren." (Schluss)

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