NEOS Wien/Gara: Augenmedizinische Versorgung im Donauspital erhalten!

Stefan Gara: „Die Gesundheitsstadträtin muss den Protest der Belegschaft gegen die Verlegung der Augenklinik ernst nehmen.“

Wien (OTS) - „Seit Monaten sorgt die geplante Übersiedlung der Augenklinik aus dem Donauspital in die Rudolfstiftung für Unruhe bei den Patientinnen und Patienten in der Donaustadt und in Floridsdorf. Mit der Absiedlung würde die augenmedizinische Versorgung in den wachsenden Stadtteilen am linken Donauufer massiv leiden. Die Protestnote der Belegschaft des Donauspitals muss von der Stadtregierung ernst genommen werden“, reagiert NEOS Wien Gesundheitssprecher Stefan Gara auf den heutigen Bericht in der Tageszeitung ‚Kurier‘. „Nicht nur das Personal, auch Patientinnen und Patienten leisten Widerstand gegen diese Ausdünnung der augenmedizinischen Versorgung. Die Bürgerpetition von Frau Ruth Hufnagl wurde von mehr als 20.000 Menschen unterschrieben – ein Zeichen, das Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger nicht ignorieren darf.“

Gara appelliert einmal mehr, dass das Spitalskonzept 2030 und der medizinische Masterplan kritisch hinterfragt und neu aufgestellt werden müssen, vor allem bei den sogenannten kleinen Fächern wie Augen, Haut, HNO, etc. „Die Unruhe alleine um das Donauspital zeigt, dass man die Gesundheitsversorgung in der Stadt integriert planen muss. Die Datengrundlage für das Spitalskonzept 2030 ist lückenhaft und berücksichtigt das Bevölkerungswachstum in den Stadtentwicklungsgebieten viel zu wenig. Die Reduktion der Spitalskapazitäten muss mit dem Ausbau im niedergelassenen Bereich – vor allem mit einer wohnortnahen Versorgung – einhergehen. Eine ganzheitliche Gestaltung des Wiener Gesundheitssystems sieht anders aus“, schließt Gara.

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