SPÖ NÖ begrüßt Antrag auf außerordentliche Revision des Landes NÖ zur dritten Piste

LAbg. Razborcan: „Revision muss volle Tragweite der Entscheidung ins Auge fassen!“

St. Pölten (OTS) - „Wir können es nicht zulassen, dass jahrelange Mediationsverfahren, die mit einem Mediationsvertrag - von 55 Parteien unterzeichnet - geendet haben plötzlich keine Gültigkeit besitzen. Und wir können es nicht zulassen, dass Arbeitsplätze in Gefahr geraten, weil sich wirtschaftliche Interessen nach München oder Bratislava verschieben würden. Es wurden alle Bemühungen unternommen dieses zentrale wirtschaftliche Großprojekt unter Berücksichtigung der Lebensqualität der Menschen in der Region und der Auswirkungen auf die Umwelt umzusetzen“, so LAbg. Gehard Razborcan, Verkehrssprecher der SPÖ NÖ.

Klimaschutz im Flugverkehr könne man letztendlich nur mit Hilfe von Regelungen, die den Luftverkehr, bzw. Flugzeuge beeinflussen herstellen, nicht durch Verhinderung besserer Infrastruktur am Boden. Razborcan abschließend: „Die Revision muss die volle Tragweite dieser Entscheidung ins Auge fassen. Weder Umwelt noch Wirtschaft wäre damit gedient, wenn Flugzeuge sich länger in der Warteschleife bewegen, über Österreich kreisen und dadurch den Ausstoß von Abgasen unnötig erhöhen. Oder die Wirtschaft ihre Konzentration in benachbarte EU-Staaten verlagert und die Flugzeuge dort landen, trotzdem aber über uns kreisen und die Treibhausgasemissionen über uns ausstoßen.“

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