Nepp: Chaos in der Wiener SPÖ beenden

Häupl soll Verantwortung übernehmen und gehen

Wien (OTS) - „Es ist höchste Zeit das Chaos innerhalb der Wiener Sozialdemokratie zu beenden. Der Schaden für die Stadt wird immer grösser“, ruft Dominik Nepp, Klubobmann der Wiener FPÖ die Genossen zur Ordnung. Damit spielt Nepp nicht nur auf die seit Monaten laufende Führungsdebatte innerhalb der Wiener SPÖ an, sondern auch auf die Absurditäten der letzten Wochen. „Nachdem die ehemalige Wiener Gesundheitsstadträtin zu einem Zulieferunternehmen für das Krankenhaus Nord gewechselt ist, sind offenbar alle Schranken gefallen“, so Nepp.

Erst in den letzten Wochen wurde bekannt, dass die Magistratsdirektion der Stadt Wien Schritte gegen den Flughafen Wien gesetzt hat, indem sie gegen den positiven Erstbescheid Berufung einlegte, wie der Kurier kürzlich berichtete. „Jetzt ist der Flughafen Wien nicht irgendein Unternehmen, sondern ein wesentlicher Standortfaktor für die Ostregion Österreichs, insbesondere Wien. Außerdem ist der Flughafen eine wesentliche strategische und finanzielle Beteiligung der Bundeshauptstadt. Dass die Magistratsdirektion einen, für den Standort Wien wichtigen Betrieb derart brüskiert, ist eine besondere Chuzpe“, stellt Nepp dar und ergänzt: „Dies ist ein weiterer Beweis für die völlige Orientierungslosigkeit der rot-grünen Stadtregierung.“

Endgültig das Fass zum Überlaufen bringt aber nun die 395.000 Euro schwere Abschlagszahlung an den scheidenden Chef des Wiener Krankenanstaltenverbundes Udo Janßen. „Das Wiener Gesundheitssystem wird nur mehr von motivierten Ärzten, Pflegern und Krankenschwestern am Laufen gehalten. Strategische Weichenstellungen existieren nicht, Ideenlosigkeit wurde zum Konzept erhoben und die Infrastruktur ist in einigen Krankenhäusern am Zerfallen. „Das den Wienern zuzumuten und dem scheidenden Chef des Wiener Spitalskonzern nun noch hunderttausende Euro nachzuschieben, ist eine Frechheit sondergleichen“, so Nepp. Schließlich ist Janßen erst vor wenigen Jahren von einer Bewertungskommission für geeignet befunden worden. „Ich frage mich: Was sind das für Bewertungskommissionen, die scheinbar derart irren“, hinterfragt Nepp die Entscheidungsgrundlagen für städtische Postenbesetzungen.

„In dem Sinne ist es höchst an der Zeit, dass auch Bürgermeister Häupl die Konsequenzen aus dem Chaos zieht und abdankt. In der Wiener SPÖ gibt es genug Figuren, die nach seinem Parteiposten gieren. Die Geschäfte der Stadt Wien könnte er inzwischen in professionelle Hände legen. Vizebürgermeister Johann Gudenus wäre die erste Option“, sagt Nepp. „Da wäre dann auch gewährleistet, dass die zahlreichen Missstände aufgearbeitet werden.“ (Schluss)

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