Keine Chance auf Job für kranken Koch, 59 – Pension erst von AK erkämpft

AK-Wieser: Absicherung des Sozialstaates ein besonders wichtiges Anliegen

St. Pölten (OTS) - Mit fast 60 Jahren und von Krankheit gezeichnet einen Job als Koch suchen und finden? Für ältere und kranke ArbeitnehmerInnen ein fast aussichtsloses Unterfangen. Ein gelernter Koch aus dem südlichen Niederösterreich, 59, hatte bereits ein fachärztliches Attest in Händen, das ihm seine Arbeitsunfähigkeit bescheinigte. Trotzdem sollte seine befristete Invaliditätspension nur um ein weiteres Jahr verlängert werden, mit neuerlicher Überprüfung in einem Jahr. „Durch unseren kostenlosen Rechtsschutz wurde der Mann von uns vertreten. Er bekam eine unbefristete Invaliditätspension zugesprochen“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

„Ich leide unter stundenlanger Übelkeit und das jeden Tag“, so der dreifache Familienvater. Er bekam stets eine befristete Invaliditätspension zuerkannt, ehe er sich an die Arbeiterkammer wandte. „Krank gewordene und deshalb arbeitsunfähige ArbeitnehmerInnen müssen sicher sein können, dass sie auch fortlaufend entsprechend unterstützt werden. Eine Absicherung des Sozialstaates ist daher besonders wichtig“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

Durch den kostenlosen Rechtsschutz im Sozialrecht konnte der Koch aus dem südlichen Niederösterreich auf Unterstützung der Arbeiterkammer zählen. „In diesem Fall ist es in einem Vergleich mit der Pensionsversicherung gelungen, dass der Koch nicht alle Jahre wieder vor dem Sozialgericht erscheinen muss. Er bekam eine unbefristete Invaliditätspension zugesprochen“, schildert die zuständige AK-Arbeitsrechtsexpertin, wie dieser Fall doch noch zu einem guten Ende für den Arbeitnehmer gekommen ist. Zur Erläuterung: Eine Invaliditätspension bekommt nur, wer tatsächlich und nach fachärztlichen Untersuchungen wegen schwerer Krankheit voraussichtlich dauerhaft nicht mehr arbeiten kann.

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