Obernosterer: Almheu für Wellnesstourismus unverzichtbar

Gahr: Wichtig für die Wirtschaft in den Alpenregionen – Südtirol pflegt problemlosen Umgang

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Das Verbot in Österreich von Heu als Lebensmittel war heute, Mittwoch, Thema in der Sitzung des Ausschusses für Petitionen und Bürgerinitativen. „Heu – Almheu, Wiesenheu – ist ein wichtiger und mittlerweile unverzichtbarer Faktor im Wellnesstourismus. Daher sprechen auch wir uns gegen dieses Verbot aus und unterstützen die entsprechende Initiative“, so ÖVP-Tourismussprecher Abg. Gabriel Obernosterer, selbst Mitglied im Ausschuss, und findet dabei Unterstützung durch den Fraktionsvorsitzenden der ÖVP im Ausschuss, Hermann Gahr.

„Gerade in der heutigen Zeit, wo naturbewusste, biologische, vegane Lebensweise Trend ist, kann auf Heu im Tourismus und Lebensmittelbereich nicht verzichtet werden“, betont Obernosterer und erinnert daran, dass Heu nicht nur für Heubäder, Saunen und den Schlafbereich Verwendung findet, sondern gerade in Schokolade, Milchprodukten, aber auch in Säften und Schnäpsen verarbeitet wird. „Heu ist in vielen zukunftsorientierten Wellnessbetrieben ein Schwerpunkt und damit die Basis für einen wichtigen Wirtschaftszweig – für diese Betriebe ist es völlig unverständlich, dass Heu als Lebensmittel verboten sein soll“, sagen die beiden ÖVP-Abgeordneten.

Alm- und Wiesenheu ist ein Spezifikum der Alpenregionen. „In Südtirol ist die Verwendung von Heu im Lebensmittelbereich kein Problem“, betont Hermann Gahr, Südtirol-Sprecher der ÖVP. „Bei uns aber schon. Das muss nicht sein. Daher unterstützen wir diese Petition und finden es gut, dass nun eine Stellungnahme vom Gesundheitsministerium und vom Lebensministerium eingeholt wird.“
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