Grüne zum Internationalen Tag gegen Rassismus: Kultur des Miteinanders, der Wertschätzung und Toleranz fördern

Mit Bildung, Begegnung, Integration und Kommunikation gegen Vorurteile und Rassismus vorgehen

Klagenfurt (OTS) - „Kärnten ist ein Land der gelebten Vielfalt und kann auf seine Diversität sehr stolz sein. Der Umgang mit Vielfalt, mit dem Anderen, dem Gegenüber ist nicht immer leicht und verläuft auch nicht immer ganz reibungslos, wie wir beispielsweise vor etwa zwei Jahren anhand der damaligen Flüchtlingssituation erkennen konnten: Der Unmut über Menschen, die damals zu uns gekommen sind, war eine parallele Erscheinung, die es zusätzlich zur Welle der Hilfsbereitschaft gab. Kärnten ist aber keine abgekapselte Insel, die sich den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen verschließen kann. Kärnten ist und bleibt ein Land der Diversität. Deshalb müssen alle Hebel verstärkt in Richtung Toleranz, Integration, Antirassismus und Offenheit für Neues bewegt werden“, sagt die Landessprecherin der Grünen, Marion Mitsche zum heutigen Internationalen Tag gegen Rassismus.

„Rassismus ist in unserem Alltag gegenwärtiger als angenommen. Diesem kann nur durch Bildung, Aufklärung und durch das Aufeinander-Zugehen sowie ein einander Kennenlernen etwas entgegengesetzt werden. Nur wenn sich Menschen im Alltag begegnen und sich Kennen lernen, können Vorurteile und Ängste abgebaut werden. Deshalb haben wir Grünen uns auf die Fahnen geheftet, Brücken zu bauen und eine Kultur des Miteinanders, der Wertschätzung und des Respekts zu fördern", so die Asyl- und Integrationssprecherin der Grünen im Kärntner Landtag, Sabina Schautzer.

„Die Gesellschaft ändert sich und wird dies auch weiterhin tun. Es ist davon auszugehen, dass auch in Zukunft fremde Menschen zu uns kommen werden - egal ob wir das wollen oder nicht. Es ist nun einmal eine Tatsache, die wir so annehmen und mit ihr konstruktiv umgehen müssen. Die Augen vor Veränderungen zu verschließen und zu behaupten, dass uns dies nicht interessiere, ist nicht die Lösung, sondern das Problem. Deshalb bedarf es noch viel Bildung und Förderung einer Kultur der Toleranz, der Wertschätzung sowie des Miteinanders. Ein Vorzeigebeispiel dafür ist die Gemeinde Krumpendorf, wo der grüne Gemeinderat NAbg. Matthias Köchl sehr wertvolle Verbindungs- und Integrationsarbeit leistet", so Mitsche und Schautzer abschließend.

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