Am 24. März ist "Stop Snoring Day"

Obstruktive Schlafapnoe ist eine der häufigsten Ursachen für lautes Schnarchen

Wien (ots) - Bildmaterial ist abrufbar unter http://www.ots.at/bilder

In Österreich leiden 25% der Bevölkerung an Schlafstörungen. Der Grund für den schlechten Schlaf ist häufig Obstruktive Schlafapnoe (OSA). Bei dieser Form der Schlafapnoe erschlafft die Zunge und verschließt die oberen Atemwege: Der Schlafende wacht aufgrund des Sauerstoffmangels wiederholt auf, kann sich morgens jedoch nicht daran erinnern. Allein in Österreich wurde OSA bei ca. 35.000 Personen diagnostiziert, doch die Dunkelziffer liegt mit 600.000 Betroffenen um einiges höher. Internationale Studien haben festgestellt, dass weltweit ca. 24% der Männer und 9% der Frauen im Alter von 30 - 60 Jahren betroffen sind. Die Krankheit ist also weit verbreitet, dennoch ist vielen Betroffenen nicht bewusst, dass sie krank sind.

"Schlafbezogene Atmungsstörungen werden hierzulande immer noch stark unterschätzt", so Josef Hoza, Obmann der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Österreich. "Weniger als 10% der Betroffenen werden überhaupt diagnostiziert und die Wartezeiten in den Schlaflaboren können je nach Region bis zu 2 Jahre dauern. Dabei könnten viele psychische und organische Folgeerkrankungen vermieden werden."

Die häufigsten Symptome einer OSA sind neben lauten Schnarchen vor allem Tagesmüdigkeit, Sekundenschlaf und hoher Blutdruck. Zudem erhöht eine unbehandelte Schlafapnoe das Risiko für Herzkrankheiten, Schlaganfälle, Diabetes, Demenz oder Asthma und die Tagesmüdigkeit ist häufig Ursache schwerer Verkehrsunfälle.

Die Standardbehandlung ist eine so genannte CPAP-Therapie. Hierbei muss der Patient bei Schlafen eine Atemmaske tragen, welche die Erschlaffung des Gewebes verhindert. Doch es gibt auch andere Maßnahmen und Behandlungsmethoden. "Neben Gewichtsreduktion, Vermeidung der Rückenlage, Logopädie und Zahnschiene etabliert sich die Atemwegstimulation, oft Zungenschrittmacher genannt, auch in Österreich immer stärker", so Hoza.

Um auf die Gefahren von schlafbezogenen Krankheiten im Allgemeinen und auf die Obstruktive Schlafapnoe im Speziellen hinzuweisen, hat die American Sleep Association (ASA) den 24. März deshalb zum "Stop Snoring Day"(https://www.sleepassociation.org/stop-snoring-day/) erklärt.

Zudem wurde ein Punktesystem entwickelt, mit dem Betroffene ihren Gefährdungsgrad für OSA feststellen können. Ein "NoSAS-Score" von über 8 Punkten weist auf ein hohes Risiko für eine schlafbezogene Atemstörung hin:

NoSAS-Score Disposition Punktezahl Halsumfang über 40cm 4 BMI von 25-30 kg/m² 3 BMI > 30 kg/m² 5 Berichtetes Schnarchen 2 Alter über 55 4 Männliches Geschlecht 2

Betroffene wenden sich für weitere Informationen und Rückfragen bitte an

Herrn Josef Hoza Obmann der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Österreich Tel: 0043-15 08 627 (wochentags von 9 - 16h) E-Mail: kontakt@schlafapnoe-shg.at Web: www.schlafapnoe-shg.at

Die Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Österreich ist eine gemeinnützige Selbsthilfegruppe für die Betroffenen der Krankheit Schlafapnoe. Wir beraten Betroffene zu Diagnose und Therapie und wollen die Ärzte und Schlafmediziner unterstützen, die vielen Fragen der Neudiagnostizierten zu beantworten.

Risiko unbehandelte Schlafapnoe

Unbehandelt kann Obstruktive Schlafapnoe (OSA) verheerende Folgen auf das Herz-Kreislaufsystem und andere Organe haben, zu einer Verschlechterung der Lebensqualität führen sowie das Risiko für Verkehrsunfälle erhöhen.

Über die Inspire(TM) Atemwegstimulation

Die Inspire(TM) Atemwegstimulation ist eine Behandlung für Patienten mit mittel- bis schwergradiger OSA, die für eine CPAP-Therapie nicht geeignet sind oder diese nicht tolerieren. Im Unterschied zur CPAP-Therapie werden die Atemwege über eine Stimulation der Zungennerven offengehalten. Das Atemsignal des Patienten dient hierbei der Steuerung. Die Wirksamkeit und Sicherheit des Verfahrens konnte durch zahlreiche medizinische Studien nachgewiesen werden. Mit der Inspire Atemwegstimulation wurden bereits in mehr als 100 führenden Kliniken in Europa und den USA über 1.400 Patienten erfolgreich behandelt.

Über Inspire Medical Systems, Inc.

Inspire Medical Systems (http://www.inspiresleep.com/), mit Sitz in Minneapolis, USA wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, eine sichere und wirksame Therapie für Patienten mit OSA zu entwickeln, die für eine CPAP Therapie nicht geeignet sind. Die Inspire(TM) Therapie ist die weltweit erste Neurostimulationstherapie zur Behandlung der OSA, die sowohl von der FDA in den USA zugelassen wurde als auch über eine CE-Kennzeichnung für den europäischen Markt verfügt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.InspireSleep.de

Rückfragen & Kontakt:

Lucy Turpin Communications
Birgit Fuchs-Laine, Philipp Heilos
Tel.: +49 89 - 41 77 61-13/-28
E-Mail: inspire@lucyturpin.com

Inspire Medical Systems, Inc.
Alfred Peter
Tel.: +43 676 - 88160892
E-Mail: alfredpeter@inspiresleep.com

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