Blümel: Doppelrolle der Stadt Wien bei Dritter Piste muss aufgeklärt werden

Stadt Wien hat mit Berufung gegen die Dritte Piste Treuepflicht als Aktionärin verletzt – Glaubwürdigkeit und Interesse am Standort ist infrage gestellt

Wien (OTS) - “Die Doppelrolle der Stadt Wien beim Ausbau der Dritten Piste ist zutiefst hinterfragenswürdig und muss umfassend aufgeklärt werden. Dass namhafte Juristen die Treuepflicht der Stadt Wien als Aktionärin des Wiener Flughafens verletzt sehen, ist ein mehr als deutlicher Fingerzeig”, erklärte der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Gernot Blümel, zu einem entsprechenden Medienbericht in der heutigen Tageszeitung “Kurier”: “Ich unterstütze mit aller Kraft jede Bemühung, die den Standort unterstützt und den Bau der Dritten Piste ermöglicht. Die plötzlichen Bemühungen der roten Stadtvertreter wirken nun aber in einem gänzlich anderen Licht, werfen viele Fragen auf und legen ein standortschädigendes Verhalten nahe."

Schließlich gehe es bei der Dritten Piste um die Zukunft des gesamten Wirtschaftsstandortes und um einen nachhaltigen Jobmotor mit rund 30.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen für die Ostregion. “Die rot-grüne Stadtregierung hätte alle Kräfte zur Unterstützung des Projektes bündeln müssen, anstatt in nicht nachvollziehbaren Doppelstrategien dem Unternehmen und somit dem Standort und der Stadt Wien in den Rücken zu fallen”, so Blümel. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist eine Grundvoraussetzung sowie ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil, wenn es um die Ansiedelung internationaler Unternehmen sowie ausländischer Investoren und damit um die nachhaltige Schaffung von Arbeitsplätzen geht. “Die rot-grüne Stadtregierung muss umfassend und vollständige Aufklärung liefern, warum sie sich gegen dieses Projekt gestellt hat und endlich an einem Strang in dieselbe Richtung beim Ausbau der Dritten Piste ziehen”, so Blümel abschließend.

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