„Thema“ über einen Mordversuch vor der Polizei

Am 20. März um 21.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert „Thema“ am Montag, dem 20. März, um 21.10 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Mordversuch vor Polizisten – das Opfer klagt an

„Ich dachte, dass ich sterben muss, dass es das jetzt für mich war“, so schildert Lydia R. ihre letzte Erinnerung an die Messerattacke in ihrer Grazer Wohnung. Ende Jänner hatte sie die Polizei gerufen, weil ihr Ex-Freund vor der Tür randalierte. Als sie den Beamten die Tür öffnete, stürmte der Mann in die Wohnung und stach auf sein Opfer ein. „Thema“ deckte damals auf, dass die drei Beamten nur wenige Schritte entfernt waren. Seither wird der Fall untersucht. Volksanwalt Peter Fichtenbauer ortet ein Versagen der Polizei: „Dass ein oder zwei Stiche nicht zu verhindern sind, ok. Aber der Täter hat elfmal auf sein Opfer eingestochen! Das ist nicht erklärbar“. Bekommt die 26-Jährige eine Entschädigung? Die Klinge hat Lydias Lunge, Milz, Niere und ihr Zwerchfell verletzt, nur knapp hat die alleinerziehende Mutter überlebt. Martin Steiner hat mit ihr gesprochen.

Kopftuch – religiöses Symbol oder Privatangelegenheit?

Arbeitgeber dürfen religiöse Symbole verbieten. Dieses jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat die Debatte über ein Kopftuchverbot neu angeheizt. Das steirische Berufsförderungsinstitut hat seinen Mitarbeiterinnen das Kopftuch sofort untersagt, anders als die anderen BFI-Filialen. „Das Kopftuch ist kein religiöses Symbol“, meint der Wiener BFI-Chef Michael Sturm. Für die muslimische Anwältin Banu Kurtulan ist das Kopftuch Privatangelegenheit und hat in österreichischen Gerichten nichts verloren, ebenso wie etwa Kreuze. Eine Meinung, die sie mit der gesamten Richtervereinigung teilt. „Das ist ein Berufsverbot“, findet die Juristin Serif Obayeri. Sie wollte Richterin werden, kann sich aber nicht vorstellen, ihr Kopftuch abzulegen. Für sie ist es mehr als ein „religiöses Symbol“. Es ist ein Teil ihrer Identität. Ein Bericht von Rike Fochler und Martin Steiner.

André Heller – ein Unbequemer wird 70

Radiomoderator, Sänger, Theaterautor, Schauspieler, Schriftsteller, Gartenkünstler, Zirkusgründer, Kulturmanager, politischer Aktivist – André Heller hat viele Gesichter. Und immer hat er polarisiert. „Ich hab‘s zu keinem Zeitpunkt meines Lebens besser können, als ich‘s damals gemacht hab und es ist ziemlich sinnlos, sich Vorwürfe zu machen. Ich hab mich immer bemüht, möglichst gelungen zu sein, und hab‘s sehr oft nicht zusammengebracht“, sagte er schon vor fünf Jahren zu „Thema“-Reporterin Susanna Zaradic. Sie hat André Heller in seiner Wiener Wohnung getroffen und ein Porträt gestaltet. Mehr zum ORF-Heller-Schwerpunkt unter presse.ORF.at.

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