BV-Plasch: Karlsplatz neu: BürgerInnen einbinden und informieren

Wien (OTS/SPW-K) - Bei der gestrigen Sitzung des Bezirksparlaments fand die Positionierung des Wiedener Bezirksvorsteher Leo Plasch (SPÖ) zur anstehenden Umgestaltung am Karlsplatz klare Zustimmung. In dieser Haltung sieht sich Plasch durch die Ergebnisse der BürgerInnenversammlung im Dezember, aber auch durch zahlreiche Stellungnahmen von ExpertInnen, bestätigt: Bezirksvorsteher Plasch hält weiter an seinem Vorschlag fest, dass BürgerInnen und Institutionen über die einzelnen Planungs- und Baufortschritte im Rahmen eines eigenen Bezirksforums regelmäßig informiert werden. Ein entsprechender Antrag wurde bereits im Dezember im Bezirk beschlossen und wurde auch von Frau Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou und Herrn amtsführenden Stadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny begrüßt.

Zwtl.: BürgerInnen sollen in Lösungssuche bei Kleiner Neugasse eingebunden werden =

Für den Unfall-Hotspot Kleine Neugasse will Plasch neue Wege gehen: Unter Einbindung der BürgerInneninitiative und aller interessierten AnwohnerInnen sollen Arbeitsgruppen bestehende und neue Lösungsvarianten für den Unfallschwerpunkt an der Kreuzung Kleine Neugasse/Margaretenstraße diskutieren und entwickeln. „Es gibt derzeit keine optimale Lösung, mit der alle zufrieden wären. Tatsache ist aber, dass die Verkehrsbehörde diese Kreuzung als Unfallschwerpunkt einordnet und der Bezirk mit Maßnahmen reagieren muss. Mit den Arbeitsgruppen möchte ich alle AnwohnerInnen in den Diskussionsprozess einbinden und eine konstruktive Lösung finden“, so Plasch.

Zwtl.: Lokalen Zusammenhalt stärken =

Eine klare Mehrheit fand auch der SPÖ-Vorschlag, die von der Bundesregierung geplante Aktion 20.000 für die Stärkung des regionalen Zusammenhalts im Bezirk zu nutzen: 20.000 ältere Langzeitarbeitslose sollen österreichweit in Gemeinden, sozialökonomischen Betrieben etc. Beschäftigung finden. „Es gibt viele Möglichkeiten im Bezirk, dieses vorbildhafte Arbeitsmarktprojekt für eine Stärkung des Zusammenhalts im Bezirk zu nutzen: In den Parks, in der Nachbarschaftsarbeit, bei SchülerInnenlotsen und vielem mehr. Wir wollen Menschen wieder eine Perspektive bieten“, so Plasch.

Zwtl.: Aktive Gedenkpolitik auf der Wieden =

Mit breiter Mehrheit beschlossen wurden zwei Vorschläge für Gedenktafeln für Opfer der Verfolgung durch das NS-Regime. Präsentiert wurden im Rahmen der BV-Sitzung aber auch die Ergebnisse eines großen Forschungsprojekts über die Verfolgung jüdischer WiednerInnen 1938-1945. Unterstützt vom Bezirk, Nationalfonds und Zukunftsfonds hat ein vierköpfiges ForscherInnenteam die Geschichte der rund 6.000 als Jüdinnen und Juden verfolgten Wiednerinnen und Wiedner aufgearbeitet. Ergebnis sind eine Ausstellung, eine Broschüre und eine umfangreiche Website. „Es war uns ein wichtiges Anliegen, die Forschungsergebnisse breit zu kommunizieren. Deshalb haben wir die sehr gut aufbereitete Broschüre an alle Wiedner Haushalte verschickt. Die Wanderausstellung „Ich bin also nun ein anderer“ ist von 03.04.2017 bis 25.04.2017 im Festsaal der Bezirksvorstehung zu besichtigen“, lädt BV Leo Plasch ein.

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