Schultes: CO2 neutral kann jeder – Fossilfrei ist die Zukunft

Halbierung der Flugabgabe gibt Spielraum

Wien (OTS) - Der Flughafen Wien ist regionaler Wirtschaftsmotor und wichtig für die international vernetzte Wirtschaft. Er ist ein hochwertiger Standort für Unternehmen und wird heute von vielen und bald immer mehr Menschen genutzt. Er steht aber im Wettbewerb mit anderen leistungsfähigen Flughäfen und vor großen Investitionen in die Zukunft. Was für viele Menschen Vorteile bringt, kann aber für andere Menschen in ihrem alltäglichen Leben zur Belästigung werden. Risiken für die Umwelt und Natur sind einzugrenzen. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Ausbau zum höherwertigen Angebot mit der dritten Piste eine Weichenstellung zum dauerhaften Erfolg bedeutet. Diese dritte Piste braucht allerdings wesentliche zusätzliche Anstrengungen des Flughafenbetriebs. Die fossilfreie Zukunft mit erneuerbaren Energiequellen, die maximale Reduktion der Anrainerbelästigung und die Verantwortung für eine neutrale Bodenbilanz in der Inanspruchnahme großflächiger Ressourcen werden Geld kosten. Das belastet die Wettbewerbsfähigkeit. Die zusätzlich eingehobene Flugabgabe hätte der Standort dauerhaft nicht verkraftet. Die Halbierung als erster Schritt schafft den wirtschaftlichen Spielraum für den Weg an die Spitze der umwelt- und sozialverträglichen Flughäfen Europas. Diese Entwicklungsmöglichkeit muss jetzt rasch genützt und transparent

„Fossilfrei, schadstofffrei und bodenschonend sind erfüllbare Ansprüche an den zukünftigen Flughafenbetrieb. Die beschlossene Halbierung der Flugabgabe und die Entlastung des Standortes um die Steuerleistung von rund 50 Millionen Euro ermöglicht die nötigen Investitionen, um den Betrieb energieautonom abzuwickeln. CO2 neutral kann jeder – fossilfrei muss die Zukunft sein – so wurde es auch im Klimavertrag von Paris niedergeschrieben.

Der Wegfall der Flugabgabe, die im Zuge der Beschlüsse von Loipersdorf eingeführt wurde, ist ein wichtiges Zeichen für den Standort. Anzumerken ist auch, dass damals auch die steuerliche Belastung für Diesel in der Landwirtschaft festgelegt wurde. Ähnliche internationale Wettbewerbsargumente wie beim Flughafen gelten auch für die Landwirtschaft – eine ähnliche Steuerentlastung ist angebracht, aber leider noch nicht mehrheitsfähig.
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